Bärentutoren

Moderatoren: UliS, Jochen

Bärentutoren

Beitragvon UliS » Di 6. Okt 2020, 17:41

Forschungs- und Expeditionszentrum für Meeressäuger - Quelle
Bild

Bild

Bild

Bild

BÄRENTUTOREN

Es war sein zweiter Sommer in der Mitte seines Lebens. Er lief immer öfter und immer länger von seiner Mutter weg. Sie, aufgewacht durch die Hitze von 15 Grad Celsius, begleitete ihn mit ihrem Blick und dachte, dass ihm nichts Schlimmes passieren würde. Es gab genug zu essen - am Ufer lagen die Überreste mehrerer Kadaver von Walrossen, manchmal warf der Sturm tote Robben hinaus, oft gelang es Mama, eine Robbe zu fangen, die an einem sonnigen Sandstrand zerquetscht worden war. Das Leben schien ein lustiges Spiel zu sein.

Besonders amüsant war eine Stadt mit 4 Kutschen und einem Berg von Schrott in der Nähe, der vor kurzem an der Meeresküste aufgetaucht war. Vor ein paar Tagen waren Leute da, sie waren laut und sehr komisch und hatten Angst vor ihm und seiner Mutter. Sie warfen ihnen seltsame Köstlichkeiten zu und versteckten sich sofort in ihren Wagenhäusern. Aber vor ein paar Tagen beruhigte sich alles, die Leute waren weg, der Dieselgenerator ging lautlos aus. Ein fast 100 Kilogramm schwerer Bär ging hin, um zu sehen, was passiert ist. Zu seiner großen Freude stellte er fest, dass nicht alle Menschen verschwunden waren. In einem der Waggons waren Stimmen zu hören, und der Geruch verriet die Anwesenheit von Menschen und ihr wunderbares Essen. Es ist ganz einfach - man muss sich bekannt machen, und die Leute werden ihm wie üblich etwas Leckeres an die offene Tür werfen.

Aber diesmal war es nicht so... Als er versuchte, die Tür des Balkens zu öffnen, war es nicht etwas, das nicht geöffnet oder behandelt wurde. Nein! Er wurde plötzlich grob gegen die Tür getreten, und er rollte mit einem Würfel von der Veranda. Der verwirrte Bär eilte wieder zur Tür, die sich vor ihm öffnete, doch plötzlich schlug ihm etwas scharf vor die Nase, sein Gesicht wurde von Hitze und Rauch getroffen, ein helles Licht traf seine Augen. Der Mann hat ein Feuer angezündet! Es war so unerwartet und wirklich beängstigend! Ein fremder Bär eilte dorthin, wohin seine Augen blickten, sein Herz klopfte irgendwo in der Nähe seiner Kehle, mehrere von "bösen Menschen" abgefeuerte Fackeln sprudelten über seinem Kopf.

Er traf diese "seltsamen" Leute noch ein paar Mal, und jedes Mal erschienen sie ihm sehr gefährlich und unfreundlich. Am Ende lernte der junge Bär, dass es besser ist, sich von dem Mann fernzuhalten, plötzlich ist er "böse". Dies war eine der wichtigsten Lektionen in seinem Leben, die ihm helfen könnte, das Bärenzeitalter vollständig zu leben, anstatt in einer "Konfliktinteraktion" mit einer Person erschossen zu werden. Wir haben uns gefreut, Tutoren für diesen charmanten Tummel zu sein.
UliS
 
Beiträge: 12423
Registriert: Fr 14. Dez 2012, 14:13
Wohnort: Krefeld

Re: Bärentutoren

Beitragvon Eva » Mi 7. Okt 2020, 14:03

Eine lustig erzählte, aber auch sehr wichtige Geschichte [prima] [ja]
Eva
 
Beiträge: 4120
Registriert: So 15. Mär 2015, 18:53


Zurück zu Die Welt der Eisbären

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast