Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

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Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Di 16. Jan 2018, 18:55

Horizons-Mission: Alexander Gerst leitet erstmals ISS
14.01.2018 Annett Stein, dpa

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(Bild: NASA)

Mit seinen Fotos und Botschaften aus dem All begeisterte Alexander Gerst 2014 selbst Menschen, die sich sonst kaum für Raumfahrt interessieren. Nun startet "Astro-Alex" erneut zur Raumstation ISS – diesmal sogar als Chef der Crew.

Zum ersten Mal wird ein deutscher Astronaut Kommandant der Internationalen Raumstation (ISS) sein. Anfang Juni soll Alexander Gerst mit einem russischen Sojus-Raumschiff für die Mission "Horizons" (Horizonte) zum Außenposten der Menschheit starten. Für die zweite Hälfte seines Aufenthalts bis zu seiner Rückkehr im November wird er für Crew und Station verantwortlich sein. "Ich freue mich darauf, wieder zur ISS zurückzukehren", sagte Gerst, der 2014 bereits sechs Monate Bordingenieur auf der Raumstation war, der Deutschen Presse-Agentur.

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Vor vier Jahren brach Alexander Gerst das erste Mal zur ISS auf. Inzwischen gilt der Deutsche als alter Hase. (Bild: ESA)

"Es fühlt sich an, als würde man zu einem Haus reisen, in dem man einmal viel Zeit verbracht hat", so der 41-Jährige, Astronaut der Europäischen Weltraumagentur (ESA). "Ich weiß genau, in welcher Ecke welches Gerät steht und kann das Geräusch der Luken hören, wenn ich sie in Gedanken öffne." Als Kommandant wird "Astro-Alex" – so sein zum Spitznamen gewordenes Twitter-Kürzel – ein auf engem Raum zusammenlebendes Team leiten. "Es ist wirklich ein großes Kompliment, dass die NASA mir das Vertrauen schenkt, dass ich diese Raumstation kommandieren darf."

Transport per Sojus

Mit an Bord sind beim Start von Sojus MS-09 eine US-Astronautin und der russische frühere Kampfpilot Sergej Prokopjew (42), der zum ersten Mal zur ISS fliegt. Es ist der 55. Besuch eines Sojus-Raumschiffs an der ISS und der 161. Flug im Sojusprogramm.

Jede Sojus wird neu gebaut und nur einmal verwendet. "Dieses Vehikel ist sehr sicher, es ist eines der zuverlässigsten, die je gebaut worden sind", sagte Gerst. Kommandant der russischen Sojus ist – wie stets – der Russe im Team, Gerst sitzt diesmal aber anders als bei seinem ersten Flug als Copilot links von ihm und wird das Raumschiff zusammen mit ihm steuern.

Katastrophen im Simulator

Vor dem Einsatz stehen auch diesmal wieder gut zwei Jahre Training im Europäischen Astronauten-Zentrum EAC in Köln, im Sternenstädtchen bei Moskau und im Lyndon B. Johnson Space Center der NASA in den USA an.

Schon während dieser Zeit probt Gerst seinen Einsatz als Kommandant, koordiniert Teile des Crew-Trainings und sorgt dafür, dass kein Crewmitglied überlastet wird. Mental anstrengend seien vor allem die Trainingseinheiten im Simulator für den Hin- und Rückflug mit der Sojus. "Die Trainer geben sich da richtig Mühe", sagte Gerst. "Wir werden mit Armageddon-Szenarien bombardiert, mit 15 Fehlern gleichzeitig, den schlimmsten, die man sich vorstellen kann." Es gebe aber immer einen Ausweg – der müsse eben nur gefunden werden. "Ich bin nur einmal gestorben im Simulator", so Gerst. Schuld war in dem Fall ein Fehler im Simulatorprogramm. "Es sind kurz vor dem Andocken alle Triebwerke ausgefallen, nachdem vorher schon zehn Dinge ausgefallen waren. Dadurch sind wir ohne jegliche Steuerungsmöglichkeit mit der ISS kollidiert."

Schwereloser Alltag

Prinzipiell falle alles einfacher, wenn man zum zweiten Mal fliege, erklärte Gerst. "Man ist sehr viel effizienter, denn man weiß schon, was wichtig ist und was nicht." Auf der ISS selbst lasse sich leicht erkennen, wer schon mal da war und wer neu ist: "Alte Hasen schweben vertikal, Neulinge horizontal." Seitlich durch die Station zu schweben sei viel angenehmer als mit dem Kopf voraus, erfordere aber eben ein Umdenken. "Das ist ungefähr so, als wenn man laufen lernt oder Fahrrad fahren. Am Anfang stellt man sich da immer ein bisschen tollpatschig an."

Bei den Einsätzen auf der ISS wird versucht, ein Erdarbeitsleben nachzustellen: Sechs Tage lang wird gearbeitet – wobei für das zweieinhalbstündige Sportprogramm und alltägliche Dinge wie Essen und Zähneputzen schon viel Zeit verloren geht. Etwa eine Stunde täglich hat ein Astronaut für sich. Zeit dafür, mit der Familie zu telefonieren, im – sehr langsamen – Internet zu surfen oder einfach mal aus dem Fenster zu gucken. Am Samstag ist Putztag auf der ISS. Die Sonntage sind – abgesehen vom täglichen Sportprogramm – frei.

Bei seiner ersten Mission "Blue Dot" (Blauer Punkt) im Jahr 2014 führte Gerst als Bordingenieur mehr als 100 Experimente durch. Auch diesmal werden wissenschaftliche Projekte einen Teil des Arbeitsalltags ausmachen. Am meisten Spaß mache ihm das, wenn er eigene Ideen einbringen könne, so Gerst. Manchmal gehe es aber auch lediglich darum, das jeweilige Experiment zu installieren und immer mal wieder sind Reparaturen durchzuführen.

Experimente für Langzeitflüge

Viele der Versuche für die Mission "Horizons" seien noch in Vorbereitung und noch nicht endgültig ausgesucht, erklärte Gerst. Letztlich gebe es aber ähnliche Schwerpunkte wie beim letzten Mal. Materialwissenschaften, Robotik und Zellforschung gehören dazu, wichtig sei zudem der Test eines neuen Lebenserhaltungssystems für künftige bemannte Weltraummissionen. "Wie können wir das so konstruieren, dass wir ohne viele Ressourcen zum Mars und zurück fliegen können?" Die ISS sei ein Labor für solche Fragen des Raumschiffbaus.

Auch jedes ISS-Crewmitglied selbst ist ein Versuchskaninchen. Für Reisen in den Weltraum wird entscheidend sein, typische Probleme wie Muskelschwund, Augenschäden und verringerte Knochendichte in den Griff zu bekommen. Bekannt wurde kürzlich ein weiteres Problem: Der Körper von ISS-Astronauten wird etwa zweieinhalb Monate lang stetig wärmer, bis er sich bei ungefähr 38 Grad – also einer Art leichtem Dauerfieber – einpegelt.

Weltraumfieber

Bei sportlicher Aktivität steigt die Temperatur häufig auf mehr als 40 Grad, ergab eine Analyse mit Stirnsensoren. "Der Körper kann die überschüssige Hitze in der Schwerelosigkeit kaum loswerden", erklärte Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité. Für die physische und mentale Leistungsfähigkeit könnte das bei Langzeitflügen ein immenses Problem sein.

Gerst ist wichtig, dass es bei den ISS-Experimenten nicht nur um künftige Reisen in ferne Welten, sondern auch um ein nachhaltigeres Leben auf der Erde geht. "Ich dachte, der Weltraum sei ein besonderer Ort", sagte er. "Was ich da oben gelernt habe, ist, dass er genau das Gegenteil davon ist: Es gibt zwar viele interessante Objekte dort draußen, die es sehr wert sind, von uns gründlich erforscht zu werden. Aber der gigantische Rest des Weltraumes ist schwarz, öde und lebensfeindlich. Der wirklich, wirklich besondere Ort darin, das ist unser einzigartiger blauer Heimatplanet." (Annett Stein, dpa) / (hag)

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ISS-Mission für Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Do 19. Apr 2018, 10:06

ISS-Mission für Alexander Gerst Astro-Alex wird ISS-Kommandant

Am 6. Juni startet Astronaut Alexander Gerst zu seinem zweiten Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS. Dabei wird er als erster Deutscher auch mehrere Monate ISS-Kommandant der Mission "Horizons" sein. Dann wird er unter anderem auch die Verantwortung für zahlreiche wissenschaftliche Experimente in der Schwerelosigkeit inne haben. Sieben Wochen vor dem Start verrät "Astro-Alex" auf einer Pressekonferenz, was ihn dieses Mal im All alles erwartet.

Als der deutsche Astronaut Alexander Gerst im Jahr 2014 das erste Mal zu einem Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS war, ließ er auf den sozialen Netzwerken die ganze Welt an dieser einzigartigen Erfahrung teilhaben. Mehr als eine Million Menschen folgen "Astro-Alex" auf Twitter. Und die können sich in jedem Fall auf neue faszinierende Blicke aus dem All freuen. Denn am 6. Juni startet der 41-Jährige mit einer russischen Sojus-Rakete zum zweiten Mal zur Raumstation. Sechs Monate - genau 187 Tage - soll sein Aufenthalt im All dieses Mal dauern und die Hälfte der Zeit wird er - als erster Deutscher - auch Kommandant der Raumstation sein.

Mission "Horizon"

Bei der Mission mit dem Titel "Horizon" wird Alexander Gerst auch an vielen Experimenten teilnehmen. Dabei geht es unter anderem um müde Muskeln im All, Gewitterstürme, neue Kameratechnik oder Laborversuche in großer Kälte. Bei den meisten Experimenten kooperiert die ESA mit anderen Forschungsinstituten verschiedener Fachbereiche.

Mit dem Projekt "Metabolispace" schickt auch die Technische Universität Dresden eine Forschung ins All: Beim Experiment des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik handelt es sich um ein am Körper tragbares Analysesystem für Körper- und Stoffwechselfunktionen. Es soll die Überwachung und Auswertung des Astronautentrainings auf der ISS in Zukunft deutlich erleichtern und verbessern. Im Gegensatz zu bisherigen Messsystemen kommt "Metabolicspace" ohne hinderlichen Kabelsalat aus - es handelt sich um einen Gurt.

"Astro-Alex" muss übrigens auch dieses Mal nicht ganz allein ins All: Er hat sogar richtig viele Begleiter mit dabei. Zum einen nimmt er nicht nur wieder die Maus aus der Sendung mit der Maus mit zur ISS, sondern auch den blauen Elefanten - natürlich als Plüschtier. Und weil die aber nicht sonderlich gesprächig sind, bekommt die ISS-Besatzung noch einen Roboter wie aus einem Science Fiction-Film: CIMON! Das steht für Crew Interactive Mobile CompanioN, also mobiler, interaktiver Crew-Begleiter. Das von Airbus Friedrichshafen und dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum entwickelte Gerät ist eine künstliche Intelligenz, die mit den AstronautInnen interagieren und sie unterstützen soll. Seine Aufgaben: Fragen beantworten, Hintergrundinfos liefern, Videos und Tondateien abspielen, vor Gefahren warnen - und auch für Unterhaltung sorgen.
Mit seinem Propellerantrieb kann er sich frei in der Raumstation bewegen

"Das ist ein Testbetrieb, also man darf sich das jetzt noch nicht so vorstellen, als ob er mir Kaffee bringt und Werkzeuge", so Raumfahrer Gerst in einem Interview mit der Helmholtz-Gesellschaft.

Aber das ist das Schöne daran, wenn man Technologien entwickelt, wir wollen herausfinden, wie man so ein Ding bauen muss, das es einem wirklich was hilft.
Alexander Gerst, Astronaut

Nachfolgemodelle könnten dann vielleicht einen Arm erhalten, mit dem sie Werkzeuge bereithalten. Oder sie erkennen bereits am Gesichtsausdruck der AstronautInnen, in welcher Stimmung sie sind - und können dann entsprechend reagieren.

mehr lesen: https://www.mdr.de/wissen/faszination-t ... r-100.html
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Re: ISS-Mission für Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Fr 20. Apr 2018, 12:15

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Köln 18. April 2018
"Ein-Mann-Bundesregierung" im All
Astronaut Alexander Gerst bereitet sich auf seine zweite Mission vor

Köln. In rund sechs Wochen fliegt Astronaut Alexander Gerst wieder ins All - dieses Mal wird er eine Zeit lang auch Kommandant der Raumstation ISS sein. Diese lobt er als Stabilitätsfaktor für die Welt - "besonders in diesen Zeiten". Von Clemens Boisserée

Ein Jauchzen geht durch den Saal, Applaus aus allen Ecken, Alexander Gerst hebt die Hand - dankend, aber auch selbstbewusst. Der Auftritt des 41-Jährigen vor Journalisten und Mitarbeitern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Köln gleicht dem eines Popstars. Der erste Fragesteller möchte ein Autogramm für seinen Sohn, ein anderer wissen, ob der Astronaut überhaupt Fehler mache.

Gerst beantwortet alle Fragen professionell. Er ist die Aufmerksamkeit mittlerweile gewohnt. Er hat sie sich selbst beschert, als er 2014 als elfter Deutscher ins Weltall reiste und die Welt von dort mit spektakulären Fotos vom Erdball versorgte. Am 6. Juni wird "Astro Alex" - so der selbst gewählte Spitzname - nun erneut zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Sein Auftritt gestern ist der letzte öffentliche, bevor er in gut sechs Wochen in Kasachstan in eine russische Sojus-Kapsel steigen wird. Sechs Monate lang wird die sechsköpfige Besatzung der ISS rund 300 Experimente durchführen. Der gebürtige Franke soll nach der Hälfte der Zeit als erster Deutscher das Kommando übernehmen.

"Dann bin ich am Zug", sagt Gerst mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Der Stolz ist ihm anzumerken, doch auch der Respekt. "Beim ersten Mal hatte ich vor dem Start schon den ein oder anderen Zweifel. Da weiß ich dieses Mal, was mich erwartet. Doch oben ist bei dieser Mission alles anders", sagt der Geophysiker. Schon beim Anflug wird er in diesem Sommer mehr Verantwortung tragen, erstmals ist er als Co-Pilot an Bord des rund sechsstündigen Hochgeschwindigkeitsflugs. "Nach der Landung bin ich erstmal zwei bis drei Tage schlapp und schlafe wie ein Stein", sagt Gerst aus Erfahrung. Anschließend wird die Crew täglich Versuche durchführen, allein 50 davon sollen Erkenntnisse für die Menschen auf der Erde bringen und die Erkundung des Weltraums antreiben.

Der wissenschaftliche Wert seiner Reise ist dem Geophysiker wichtig, er betont ihn immer wieder. "Für kein Geld der Welt könnten wir auf der Erde testen, was wir im Weltall erforschen", sagt Gerst. Dank der Schwerelosigkeit könne man mit Schwermetallen genauso experimentieren wie mit Wasser oder Schaum. Von den Erkenntnissen der Forscher profitierten seit Eröffnung der ISS im Jahr 1998 über 100 beteiligte Länder. "Die ISS bringt Menschen und Staaten zusammen, sie ist ein Stabilitätsfaktor in diesen politisch unruhigen Zeiten", sagt Gerst. Er wird ein Stück Berliner Mauer im Gepäck haben, wenn er im Juni in 408 Kilometer Höhe fliegt. Gemeinsam mit einem einem Russen und einem Amerikaner.

Ein EU-Land, die USA und Russland, Seite an Seite und auf wenigen Quadratmetern - diese Zusammensetzung greift auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf, als er sich per Videobotschaft nach Köln schaltet. Altmaier nennt die Mission "ein herausragendes Beispiel für friedliche Zusammenarbeit zwischen den Staaten". Gerst selbst sei aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben gar eine "Ein-Mann-Bundesregierung". Viel mehr Anerkennung von politischer Seite geht kaum. Allerdings will auch der Minister es nicht verpassen, Gerst an dessen selbstgeschaffenen Nebenjob zu erinnern: "Es grüßte Sie Ihr Follower auf Twitter", schließt Altmaier seine Botschaft. Ein Hinweis darauf, dass der CDU-Politiker die Foto-Shootings aus dem All auf dem sozialen Netzwerk verfolgt.

Die Erwartung an neue Weltraum-Fotos begleitet den Auftritt in der Folge. Ob er nach den Foto-Erfolgen der ersten Mission nun zusätzlichen Druck spüre, wird Gerst gefragt. Darüber mache er sich wenig Gedanken, antwortet er. "Für mich war es eher ein Überdruckventil: Man sieht sowas Schönes und möchte es dann teilen." Rund eine Stunde am Tag werde er künftig Zeit für Privates haben. "Dazu gehören auch Anrufe bei der Familie und E-Mails beantworten", sagt der 41-jährige Astronaut. Fügt dann aber, zur Erleichterung aller, hinzu: "Ich werde wahrscheinlich wieder das ein oder andere Bild nach unten schicken, zusammen mit einem kurzen Satz, was mir im Moment der Aufnahme durch den Kopf ging."
Quelle: RP
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Re: Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Di 22. Mai 2018, 16:17

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8. Mai 2018

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Habe meine offizielle Lizenz erhalten, um russische Raumschiffe manuell an einer Raumstation anzudocken.
Vielleicht kann ich das ja auf meinem Führerschein noch eintragen lassen... [ja]
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Re: ISS-Mission für Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Di 22. Mai 2018, 16:22

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Bevor wir Experimente im Weltraum durchführen, sammeln wir auf der Erde „Basisdaten“ zum Vergleich. Hier sammelten wir Daten mit dem Virtual-Reality-Helm während dem GRASP-Experiment im Europäischen Astronautenzentrum, um zu erforschen wie das menschliche Gehirn visuellen Input verarbeitet

http://www.esa.int/spaceinimages/Images ... ping_Gerst
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Re: ISS-Mission für Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Di 22. Mai 2018, 16:35

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9. Mai 2018

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Nach aktuellem Stand wird #soyuzms09 am 6. Juni 2018 um 13:12:41 Uhr MESZ von Gagarins Startplatz in Baikonur abheben. Das Andocken an die Internationale Raumstation ISS wird nach 34 Umlaufbahnen am 8. Juni 2018 um 15:07 MESZ stattfinden. Die Landung ist für den 13. Dezember 2018 um 09:56 Uhr MEZ in Kasachstan vorgesehen. #Horizons
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Re: ISS-Mission für Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon UliS » Di 22. Mai 2018, 16:37

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9. Mai 2018

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Ein Raketenstart verbraucht weniger Treibstoff als ein typischerTransatlantikflug. Unsere Sojus hat ungefähr 77t Kerosin an Bord, der Rest ist Sauerstoff. Der Trick ist, es schnell zu verbrennen: dann erzeugen diese Triebwerke 20 Gigawatt, zirka so viel wie zehn große Kernkraftwerke - für zwei Minuten.
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Re: Alexander Gerst - wird ISS-Kommandant

Beitragvon Anita » Mi 23. Mai 2018, 12:50

Etwas wird er sich noch gedulden müssen [ich warte]
Cooles Bild! Danke [tschuess]
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