von Eisbären umzingelt - Forscher bekamen Hilfe

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von Eisbären umzingelt - Forscher bekamen Hilfe

Beitragvon UliS » Do 15. Sep 2016, 20:25

14. September 2016
Sibirien
Von Eisbären umzingelt: Forscher sitzen in Wetterstation fest
Kurioses Sibirien

Bild
Ein Eisbär, in diesem Fall ein Exemplar aus Alaska, nicht aus Sibirien. (Foto: AP)

Fünf Wissenschaftler sind in der Arktis gefangen, ein Hund wurde bereits gefressen. Das Team muss noch mindestens einen Monat ausharren, bis Hilfe kommt.

Auf der Insel Troinoi nördlich der Küste Sibiriens sitzen fünf Forscher fest, nachdem etwa ein Dutzend Eisbären ihre Wetterstation umzingelt haben. "Es ist gefährlich nach draußen zu gehen", zitiert die russische Nachrichtenagentur Tass den Leiter der Station, Wadim Plotnikow.

Einer der zwei Hunde des Forscherteams sei am 31. August von einem der Eisbären gefressen worden. Seitdem harre der Bär in unmittelbarer Nähe der Station in der Karasee aus. Ein weiteres Tier schlafe seit dem vergangenen Samstag jede Nacht unter einem der Fenster, schreibt Tass.

Insgesamt handelt es sich den Angaben zufolge um vier ausgewachsene Bärinnen mit ihren Jungen sowie mehrere männliche Tiere. Normalerweise werden die Eisbären mit Leuchtmunition abgeschreckt, die sei aber so gut wie aufgebraucht, sagt Plotnikow.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/sib ... -1.3161221
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Re: von Eisbären umzingelt-Forscher sitzen in Wetterstation

Beitragvon Anita » Fr 16. Sep 2016, 13:24

da wird mir ganz anderes ...
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Re: von Eisbären umzingelt-Forscher sitzen in Wetterstation

Beitragvon UliS » Fr 16. Sep 2016, 16:46

Eisbären belagern Wissenschaftler

Auf einer kleinen Insel in Sibirien haben Eisbären die Unterkunft einer Gruppe Wetterforscher umzingelt. Ein Hund überlebte den Angriff nicht, die Menschen bekamen Hilfe aus der Luft.

Donnerstag, 15.09.2016


Eine Rotte hungriger Eisbären hat tagelang fünf russische Wetterforscher auf einer Insel im Polarmeer belagert. Ein Hubschrauber brachte den Wissenschaftlern am Mittwoch die dringend nötige Hilfe - drei Hunde und Leuchtfackeln, um die Raubtiere zu vertreiben, wie die Agentur Tass meldete.

Auf der kleinen Insel Trojnoj in der sibirischen Kara-See lebten sonst in der eisfreien Zeit drei bis vier Eisbären, berichteten die Wetterforscher. In diesem Polarsommer seien es aber mindestens zehn ausgewachsene Tiere. Seit vergangenen Samstag lagerte eine Bärin unter den Fenstern der Wetterstation und riss einen der zwei Hunde der Forscher. Die fünf Wissenschaftler, darunter zwei Ehepaare, konnten ihre Hütte nicht mehr verlassen, um Messgeräte abzulesen.

Eisbären sind keine Kuscheltiere

Der Hubschrauber kam von einem russischen Forschungsschiff, das in der Kara-See im Einsatz war. Üblicherweise verlassen die Eisbären die Insel Ende Oktober oder Anfang November wieder, wenn das Meer zufriert, um auf die Jagd zu gehen. Wegen der Erderwärmung werden die Eisflächen rund um den Nordpol jedoch kleiner, der Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Eisbären schwindet.

mehr lesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 12425.html
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