2010 Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Moderatoren: Jochen, UliS

2010 Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon UliS » Mo 4. Mär 2013, 00:07

Eisbären haben uns schon immer fasziniert, aber seit Knut kennt unsere Begeisterung für diese Bären keine Grenzen mehr und so war es nur eine Frage der Zeit, wann wir sie besuchen ...

Im Königreich der Eisbären: Svalbard – Spitzbergen

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... im Logbuch der "MS Polar Star" steht ...




FREITAG, 18. Juni 2010

Longyearbyen - 78°10’ N, 015°20’ E
Barentsburg - 78°00’ N, 014°00’ E

Wetter: sonnig, blauer Himmel, später bedeckt, windig Temperatur: 3º C/37º F

Longyearbyen
Gegen Mitternacht landeten die meisten von uns in Longyearbyen. Anschliessend bestiegen wir die Busse, um ins Hotel gebracht zu werden. Am nächsten Vormittag begrüssten uns die Mitglieder des POLAR STAR- Expeditionsteams im Hotel und gaben uns eine erste Einführung in den geplanten Reiseverlauf. Nach dem Mittagessen hatten wir die Gelegenheit, eine geführte Stadtrundfahrt mitzumachen und Longyearbyen noch etwas intensiver kennenzulernen und dabei auch das informative Museum zu besuchen. Danach gingen wir gegen 15.30 Uhr an Bord der MS POLAR STAR, unserem Zuhause für die nächste Woche. Den üblichen ersten Tätigkeiten wie einchecken, die Kabinen beziehen und ein wenig auspacken folgte ein Willkommens-Cocktail und dazu passende Snacks in der Observation Lounge des Schiffes. Gut gestärkt verfolgten wir dann die Vorstellung unseres Kapitäns Leszek, unserer Hotelmanagerin Natasha Hanson und unserer Expeditionsleiter Steffen Biersack mit ihrem Guide- und Lektoren-Team. Anschliessend gab es die theoretische Seenotrettungsübung, die am Beginn einer jeden längeren Seereise durchgeführt werden muss. Während des Abendessens fuhren wir den Isfjorden hinaus zu der russischen Bergwerksiedlung Barentsburg.

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... ein erster Blick auf Spitsbergen in der Nacht 23:35h

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... nach einem langen Flug sind wir endlich in Longyearbyen ...

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... und der erste Eisbär begrüßt uns in der Ankunftshalle ...

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Longyearbyen

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... ab hier ist Eisbärland

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die Hütten der Schlittenhunde

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Foto von Dominic Barrington

Barentsburg
Barentsburg liegt am Grønfjorden, lebt vom Kohlenbergbau und hat derzeit etwa 400 Einwohner aus Russland und aus der Ukraine. In der Siedlung leben auch Bergleute mit ihren Familien, so dass unter den Einwohnern 22 Kinder sind, für die ein Kindergarten und eine Schule eingerichtet ist. Barentsburg ist zudem die einzige Siedlung auf Svalbard, wo Landwirtschaft getrieben wird: hier werden heute noch etwa 100 Schweine gehalten. In der Vergangenheit bemühte man sich jedoch um eine noch umfangreichere Selbstversorgung, hielt auch Kühe und Federvieh und zog in Gewächshäusern Gemüse was sich allerdings wegen der teuren Futterbeschaffung für die Kühe als unrentabel erwies. Barentsburg macht einen ganz anderen Eindruck als das benachbarte Longyearbyen: das eine ist ein bunter, moderner, quirliger Touristenort – das andere eine graue, triste und fast verlassen wirkende Sowjetsiedlung. Wir fühlten deutlich, dass dieser Ort schon einmal bessere Tage gesehen hat. In dieser Siedlung waren wir mit zwei lokalen Fremdenführern, Vitali und Slava, zu Fuss unterwegs. Nach einer interessanten Einführung besuchten wir eine volkstümliche Sing- und Tanzaufführung in ihrer technisch erstaunlich gut ausgestatteten Kulturhalle. Hier konnten die Bergarbeiter nach ihrer Schicht unter Tage eine ganz andere Welt mit Theater und Musik erleben. Weitere Stationen des Abends waren das umfangreich bestückte Pomoren-Museum, der Polarstar-Souvenirladen sowie das örtliche Hotel – wo sich einige von uns, wie es sich gehört, wenn man hier ist, einen echten russischen Wodka genehmigten!

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... Leinen los ...

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... an der Pier von Barentsburg

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... Belugawale ... von Dominic Barrington

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... ein paar Bilder der Stadt ..

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... die örtliche Feuerwehr ...

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... Folkloreabend ...

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Foto von Dominic Barrington

Um 23.00 Uhr waren wir wieder zurück auf der POLAR STAR, um aus dem Isfjorden hinaus und der Westseite von Prins Karls Forland entlang nach Norden zu fahren.

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SAMSTAG, 19. Juni 2010

Ny-London - 78° 50’ N, 012° 00’, E
Ny-Ålesund - 79° 30’ N, 010° 30’ E

Wetter: sonnig windstill Temperatur: 7° C/45º F

Nach dem Frühstück wurden die Gummistiefel ausgegeben, die uns in den nächsten Tagen bei den Zodiac-Anlandungen nützlich sein sollten. Heiko, der assistierende Expeditionsleiter gab uns danach eine Einführung in die AECORichtlinien zum Schutz von Spitzbergens Natur und Kultur sowie eine Einweisung für die Zodiacfahrten. Mittlerweile waren wir weit in den Kongsfjorden hinein gefahren und kamen bald in die Nähe der Blomstrandhalvøya, der Blomstrandhalbinsel. Hier befindet sich eine Ansammlung von kleinen Hütten die den viel versprechenden Namen Ny London trägt. In den Jahren 1911/12 wurde hier mit viel Aufwand ein Marmorsteinbruch von der NEC , der Northern Exploration Company, etabliert. Sir Ernest Mansfield war der Mitbegründer dieser Firma und hat es, dank seiner begeisternden Art und Weise von großen Plänen zu erzählen, geschafft im damaligen England Geld für die Erschließung der Marmorvorkommen zu beschaffen. Leider wurde es versäumt ein zweites Gutachten über die Qualität des viel gerühmten Arktischen Marmors einzuholen und so fiel der erste Block, den man nach Europa verschiffte auf dem Wege dahin in tausend Stücke, weil er Frostrisse hatte. Heute sind hier noch zwei Häuser zu sehen, Maschinenteile liegen immer noch am Platz der ehemaligen Maschinenhalle und auch ein Kran steht noch unmittelbar neben dem Steinbruch. Wir gingen etwa 1 km weiter östlich der „Siedlung“ an Land und machten uns auf eine kleine Wanderung zu der Siedlung selbst. Neben Eisenten, einem Pärchen Kleiner Raubmöven und einer nistenden Eismöve sahen wir auch einige Rentiere in einiger Entfernung grasen.

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... die Bucht der Blomstrandhalbinsel

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... unser Ziel ...

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... die MS Polar Star hat den Ankerball gesetzt ...

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... und wir werden zur Insel gebracht ...

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... die Aussicht über die Bucht ist unbeschreiblich schön

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... auf dem Weg nach Ny London

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... während unser Schiff auf uns wartet ...

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... wandern wir durch die herrliche arktische Landschaft

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... zu den Resten von Ny London

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Am Nachmittag fuhren wir von der Blomstrandhalvøya hinüber zum Pier von Ny-Ålesund, der nördlichsten Siedlung der Welt, dort liegt z.Zt. noch das Kreuzfahrtschiff "Costa Magica" ...

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Bevor wir durch den Ort geführt wurden, erhielten wir noch eine Einführung zu den Richtlinien für den Besuch in Ny-Ålesund.

Das Wetter zeigte sich von seiner friedlichen Seite: es war bewölkt aber fast windstill, aber immer öfter kommt die Sonne durch.




SAMSTAG, 19. Juni am Nachmittag

Ny-Ålesund - 79° 30’ N, 010° 30’ E

Wetter: sonnig windstill Temperatur: 7° C/45º F

Ny-Ålesund

Ny-Ålesund, ehemals eine Kohlen-Bergbausiedlung, ist heute ein internationales Zentrum der Arktisforschung mit dem Schwerpunkt Atmosphären- und Ozonschichtforschung, in dem verschiedene Nationen ihre Institute unterhalten. Es werden aber auch geologische, biologische, glaziologische Forschung und Untersuchungen am Permafrostboden durchgeführt. Wir teilten uns in verschiedene Gruppen auf um den Ort zu erkunden. Wir sahen den alten Bergwerkszug, der zum Transport der Kohle von der Grube zur Verladestation eingesetzt worden war. Weiter wanderten wir durch die Ansammlung von farbigen Holzhäusern, die teilweise noch aus der Zeit von vor dem 2. Weltkrieg stammen. Einige von uns warfen auch einen Blick in das Museum, um zu erfahren, wie die Bergarbeiter einst gelebt haben. An dem Denkmal für den norwegischen Polarforscher Roald Amundsen erfuhren wir mehr über die kühnen Entdecker, die von Ny-Ålesund aus zu ihren Expeditionen aufgebrochen sind. Natürlich spielte Amundsen dabei die Hauptrolle und vor allem seine Expedition von 1926, als er zusammen mit dem Amerikaner Lincoln Ellsworth, dem Italiener Umberto Nobile und Mannschaft mit dem Luftschiff NORGE über den Nordpol und weiter nach Teller/Alaska gefahren war. Viele haben auch die Möglichkeit genutzt, zum Luftschiffmast zu wandern, der heute noch steht. Nach Amundsen hat Umberto Nobile 1928 noch einmal den Mast genutzt, und von hier aus ist er – nach einer erfolgreichen Probefahrt in Richtung Osten - zu seiner ITALIA-Nordpol-Fahrt aufgebrochen, bei der dann viele Menschen ums Leben gekommen sind. Danach hatten wir noch Zeit genug, um uns in der friedlichen Siedlung auf eigene Faust umzusehen, um einzukaufen – und um unsere Post vom nördlichsten Postamt der Welt aus auf den Weg in die Heimat zu bringen.

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Ny Alesund

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der alte Bergwerkszug

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Roald Amundsen

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Wie mir scheint, liegt die Post noch dort, denn ich habe noch nicht gehört, dass sie ihre Ziele erreicht hat ...

SAMSTAG, 19. Juni 2010, dieser Tag ist noch nicht am Ende ...

der Kapitän hat noch eine „Überraschung“ für uns Birgerbukta – Zodiakcruise


Die Polar Star fuhr weiter hinauf in den hohen Norden, der Überraschung entgegen. Es war eine helle Mittsommernacht und die Landschaft um uns herum war gigantisch ...

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... die MS Quest ...

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SAMSTAG, 19. Juni 2010 um 22:00h

hatten wir unser Ziel "Birgerbukta" erreicht und erfuhren, dass noch eine Zodiac-Fahrt geplant war. Die Nacht würde sehr kalt werden und wir sollten alles anziehen was wärmt. Im Logbuch steht:

Später am Abend bekamen wir Bescheid, dass heute noch eine Überraschung auf uns warten würde. Wir wollten versuchen in der Nähe der Birgerbukta eine Zodiac-Cruise durchzuführen um einen Walkadaver zu finden, der hier in der Gegen schon letztes Jahr gesichtet wurde und durch seinen unglaublichen Gestank zahlreiche Eisbären anlockte.

Gegen halb Elf bestiegen wir unsere Schlauchboote und fuhren gemeinsam weiter in die Buch hinein, um eine Bergkette herum und sahen plötzlich Eisbären!!!
Der Kadaver war noch an der gleichen Stelle wie im Jahr zuvor, sogar sicher verankert, denn er steckte noch im Eis fest das sich hier noch für einige Wochen halten würde.

Am Kadaver machten sich gerade zwei Bärinnen mit ihren Jungen zu schaffen, während drei Erwachsene dicke Männchen weiter oben am Steilhang im Schnee schliefen.
Ganz leise saßen wir in unseren Schlauchbooten und knipsten, was unsere Kameras hergaben. Insgesamt sahen wir 13 Bären, davon drei Bärinnen mit z.T. sehr kleinen Jungen.

Einen so wunderschönen Abend werden wir sicher nicht noch einmal erleben ...


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... am Ende der Bucht ein Gletscher

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... ein Segler war schon vor Anker gegangen ...

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... diese Bärin mit ihrem Jungen ist noch ganz erschöpft ... vom reichlichen Mahl ...

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...ebenso wie das Männchen im Hintergrund

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... bis morgen ...

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... ein klärendes Gespräch?

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... jedenfalls fressen sie friedlich zusammen ...

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... auch die Möven lassen sich's gutgehen ...

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... diese Männchen sind dick und satt und überlassen das Feld den Müttern

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... Eisbärmütter und ihre Kinder werden in Svalbard vom Norsk Polarinstitut registriert und bekommen einen Knopf in die Öhrchen

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... Zzzzz ...

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SAMSTAG, 19. Juni 2010 in der Nacht

... diese Reise war ein unvergessliches Erlebnis, so viele Eisbären an einem Ort werde ich nie wieder sehen.

... aber dieser Samstag ist noch nicht am Ende, ein paar Eisbären kommen noch ...

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... viele Spuren führen zum Wal ...

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... an wen mich diese Eisbärin wohl erinnert ...

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... der bekannte Tierschützer F.A. sollte mal die Eisbären in der Arktis besuchen ...

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... kleine Bärchen müssen kuscheln ...

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... Mama zeigt dem Kleinen was ein großer Eisbär wissen muss ...

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... und nun im Gleichschritt Marsch ... einen Schlafplatz suchen ..

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noch immer SAMSTAG, 19. Juni 2010

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Foto von Dominic Barrington

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Zum Abschluss des langen Nacht kam ein junger Eisbär auf uns zu, ich schätze ihn auf 2 1/2 Jahre und wir sahen ihm gespannt entgegen ...

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... er kam ganz gemütlich auf uns zu ...


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... schaut sich neugierig um ... wie alle jungen Bären ...

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... beim Gehen schließt er die Augen und streckt streckt die Zunge heraus ...

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... an wen erinnert er mich nur ... grübel ...

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... er hat sein Publikum lange und genau betrachtet

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... er hat doch nicht etwa eine Tapirlippe ...

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... nach einer Weile verließ er uns und ging in die gleiche Richtung davon wie die anderen Bären


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... und wir trennten uns von dieser schönen Szene und fuhren zurück auf die PolarStar ... weit nach Mitternacht

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Foto von Dominic Barrington
UliS
 
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon UliS » Mo 4. Mär 2013, 00:19

SONNTAG, 20. Juni 2010

Nördlichster Punkt: 81° 01’ N, 016° 53,8’E
Phippsoya: 80° 40’ N, 021° 00’ E

Wetter: ruhig, sonnig, dann wolkig und Schnee Temperature: 6° C/43º F

Im Eis
Wir verbrachten eine kurze aber angenehm ruhige Nacht auf dem Weg zum Eis. Unaufhaltsam fuhren wir weiter Richtung Nordwesten, wo unser Ziel, die „Sieben Inseln“, liegen sollte. Kurz nach 10.00 Uhr überquerten wir 81°N was unser Kapitän Leszek mit seinem Signalhorn kommentierte. Dann erreichten wir etwas Treibeis und unser Schiff die POLAR STAR konnte endlich auch einmal ein paar Eisschollen anrempeln. Während wir weiter unsere Reise fortsetzten hielt Gerit einen Vortrag über Gletscher auf Englisch.



Die See war ruhig und sonnig

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... die Farben des Himmels und der Wolken spiegelten sich in der glatten Wasseroberfläche

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... gegen Mittag zogen graue Wolken auf, die aber unsere kleine Feier nicht trüben konnten ...

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Foto von Domonic Barrington

Gegen 11.00 Uhr erreichten wir dann den nördlichsten Punkt unserer Reise bei 81° 01’ N, 016° 53,8‘E wo Steffen, unser Expeditionsleiter eine kurze Rede hielt und wir dann mit Linie Aquavit anstießen.

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Foto von Domonic Barrington

... anschließend kickte sich die PolarStar einen Weg durch die Eisschollen nach Sjuøyane

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Foto Dominic Barrington

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... plötzlich kam von der Brücke die Durchsage: PolarBaer on our right side ... at one o'clock ...

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... ein Eisbär beim Eis-Hopping ... und sofort lag die PolarStar auf der Stb Seite tief im Wasser ...

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... weiter schipperten wir durch das Eis ...

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... ein Walross reist auf der Scholle ...

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Foto von Dominic Barrington


noch immer SONNTAG, 20. Juni 2010

Phippsoya: 80° 40’ N, 021° 00’ E

Sjuøyane
Rossøya und die anderen der Sieben Inseln zeigten sich in weichem Licht. Diese Inselgruppe bildet den nördlichsten Teil des Spitzbergen Archipels, deren nördlichste Insel die Rossøya ist. Phippsøya jedoch ist die Insel, welche am häufigsten angelaufen wird. Hier geht es in der Regel auf eine Wanderung zur gegenüberliegenden Seite. Das Tierleben der Arktis steht hier im Mittelpunkt der Anlandung. Häufig sind Walrosse und Polarbären auf der Insel anzutreffen. Die Inseln wurden nach den Teilnehmern einer britischen Polarexpedition benannt, welche unter dem Kommando von Lt. Phipps stand. Prominentester Teilnehmer war Admiral Horatio Nelson, damals jedoch nur Midshipsman. Hier bereiteten wir uns am Nachmittag vor um in unsere Schlauchboote zu steigen und zu unserer ersten Zodiac-Cruise aufzubrechen. Wir verließen die POLAR STAR mit acht dieser wendigen Schlauchboote und sichteten schon unweit unseres Schiffes ein erwachsener Walross-Bulle auf einer Eisscholle. Langsam fuhren wir näher und alsbald stach uns deutlich sein penetranter Geruch in die Nase. Auf einer etwa 20 qm großen Eisscholle hatte er es sich hier gemütlich gemacht. Etwa 30 m vor der Eisscholle stellten wir die Motoren ab und während wir im Eismeer trieben konnten wir diesen, an Land so schwerfälligen, jedoch sehr eleganten Schwimmer in seinem natürlichen Lebensraum beobachten.
Danach fuhren wir um die südöstliche Ecke der Phippsøya herum, trafen auf festes Eis in der inneren Bucht der Insel und wenig später entdeckten wir weitere Walrosse, die in einer offenen Stelle im Wasser spielten. Mit gehörigem Abstand beobachteten wir die Tiere bevor wir weiter um die Insel herum fuhren, immer weiter hinaus ins Packeis. Zwar war der Himmel bedeckt aber in ein paar Kilometern Entfernung sahen wir Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke brechen, die dort das Meer zum glitzern brachten - fantastisch! Was für ein gelungener Tag.
Zurück an Bord erwarteten uns die Fotografen für einen Workshop in der Bibliothek. Bilder konnten besprochen werden und Objektive reinigen lassen konnte man auch.
Nach dem Abendessen trafen wir uns zu einer Zusammenfassung der bisherigen Reise in der Observation Lounge.


... am späten Nachmittag zeigte uns ein Eisbär seine Abendgymnastik ...

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... er hob immer den Kopf, und sah nach, ob wir auch noch da waren

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... die Möven übten elegantes Starten ...

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... wir schauten uns noch lange sehnsüchtig nach ...

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Foto von Dominic Barrington



MONTAG, 21. Juni 2010

Hinlopen Strasse
Alkefjellet 79° 36.7’ N, 018° 20.5’ E
Wahlenbergfjorden - 79° 42.9’ N, 020° 35.1’ E

Wetter: bewölkt, windig Temperatur: 5° C/41º F

Am Morgen durchfuhren wir die Hinlopenstrasse, welche Westspitzbergen von Nordausstlandet trennt, in südliche Richtung. Unseren Plan zum Bråsvel Gletscher zu fahren konnten wir auf Grund von zu dichtem Packeis leider nicht verwirklichen. Stattdessen fuhren wir zu einem mächtigen Vogelfelsen, dem Alkefjellet.

Alkefjellet (79°36' N 018°28' E)
Vor allem zwei Vogelarten sind hier am Alkefjellet (auf deutsch „Lummenberg") versammelt, Dickschnabellummen, mit geschätzt mindestens 60.000 Brutpaaren, und Dreizehenmöwen. Die Lummen saßen dicht gepackt auf den zahllosen Felssimsen in den steilen Wänden. Andere schwammen vor der Felswand auf dem Wasser, und auch in der Luft vor der Wand war geschäftiges Treiben zu beobachten. Spät am Vormittag ließen wir unsere Schlauchboote zu Wasser und starteten erneut zu einer Zodiac-Cruise. Bald hatten wir uns bis auf wenige Meter an den Vogelfelsen angenähert und konnten die unzähligen Dickschnabellummen bei ihrem geschäftigen Treiben beobachten. Über ihnen kreisen regelmäßig die viel größeren Eismöven, die hier in der Arktis die Aufgabe der Raubvögel übernehmen. Sie jagen nach Kranken, Alten und Schwachen und machen natürlich auch vor Jungtieren nicht halt. Die Brutzeit der Lummen ist ein Festessen für die Möven.

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Foto von J-U V

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Am Nachmittag fuhren wir in den Murchinsinfjord hinein um dort einen so genannten „walk on the ice“ durchzuführen. Jedoch war die Eisdecke jetzt in der beginnenden Sommersaison schon zu sehr angetaut und weich um uns zu tragen. Stattdessen „parkten“ wir die Polar Star im Eis und das Expeditions Team servierte uns heisse Schokolade mit „Geschmack“ auf dem Achterdeck.

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... mein Lieblingsknoten, der Palstek

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... viele Spuren sagten uns, dass hier Eisbären sind ...

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... und auch etwas zum Fressen finden ...

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... als dann die Stimme von der Brücke kam: Polar Bear ... auf elf Uhr ....

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... er schaut mal rüber, aber hat ein anderes Ziel ...

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... ein Robbe ...

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... noch ein Eisbär, er schaut und ist weg ...

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... der Kapitän parkt die PolarStar im Eis und tröstet uns mit heißer Schokolade + "Schuss"

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... und die Möven suchen im frisch gebrochenem Eis nach Fischen ...

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... und dann ging in unseren Herzen die Sonne auf ... er kam ... dirket auf uns zu ... ganz langsam ...


Wie aus dem Nichts kam der kleine Eisbär neugierig auf das Schiff zugelaufen. Anscheinend war er noch relativ jung und sehr neugierig. So kam es, dass er bis auf zehn Meter vor den Bug der POLAR STAR heran kam und sich dort in aller Ruhe fotografieren ließ, bevor er sich wieder auf seinen Weg machte. Unsere Position ist hier: 79°59,614’N 18°25,344’E

Hier ist er ... mein "Knut aus der Arktis"

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... den Blick hatte er immer fest auf uns gerichtet und langsam kam er immer näher ...



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... der einsame Wanderer zog weiter und die PolarStar zog sich zurück aus dem Eis ....



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Am Abend hörten wir einen Vortrag von Gerit „Ice and Glaciers on Svalbard“




DIENSTAG, 22. Juni 2010

Moffen: 80° 00’ N, 014° 27.8’ E
Fuglesangen: 79° 50,2’ N, 011° 23,4’ E
Magdalenefjorden - 79° 30’ N, 010° 30’ E

Wetter: leicht bewölkt, windig Temperatur: 3° C/39º F

Zu sehr früher Morgenstunde, gegen halb vier kamen wir zur Insel Moffen. Moffen ist ein Naturreservat, und so mussten natürlich auch wir die vorgeschriebene 300 m Schutzzone um die Insel herum respektieren.
Walrosse sind die größten Robben der Arktis: Sie werden bis 1.500 kg schwer! Sie sind nicht gerade Schönheiten und sie riechen aus der Nähe auch nicht gut, aber sie haben die charakteristischen langen Stoßzähne aus Elfenbein, derentwegen sie in vielen Gebieten der Arktis ausgerottet wurden. Die massigen Tiere ernähren sich fast ausschließlich von Muscheln. Männliche und weibliche Tiere halten sich außerhalb der Paarungszeit voneinander getrennt, auf Moffen haben wir nur männliche Tiere beobachtet. Einige von uns waren schon an Deck, als wir uns der Insel näherten und bei bedecktem Himmel aber guter Sicht konnten wir insgesamt ca. 20 dieser an Land so plump erscheinenden Tiere in unmittelbarer Strandnähe ausmachen.

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Foto JUV Ringelrobbe

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Foto Dominic B

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Fotos JUV Bartrobben

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Im Nordwesten
Über Nacht fuhren wir wieder nach Osten und wachten vor einer kleinen Insel Namens Fuglesangen. Grund für unseren Stopp ist eine Kolonie Krabbentaucher, die hier an den Geröllhängen der Insel nistet. Krabbentaucher gehören zu den Alken und bauen ihre Nester gerne in den Zwischenräumen der Gesteinsblöcke von Geröllhalden. Diese schützen die Vögel nicht nur vor den harten Witterungsbedingungen in der Arktis, sondern bieten Schutz vor Raubtieren wie dem Polarfuchs oder auch vor räuberischen Möven. Bei ziemlichem Wind und Wellen machen wir uns an das Ausbooten. An Land angekommen helfen unsere Guides uns aus den Booten und wir machen uns auf den Weg einige hundert Meter um die südliche Ecke der Insel herum. Das Gehen über die noch teilweise vom Schnee bedeckten Steine ist beschwerlich. Dann kommen wir an eine gut zugängliche Stelle im Geröllhang, wo wir hunderte Krabbentaucher beobachten können. Neugierig werden wir von ihren kleinen schwarzen Augen begutachtet. Ganz still sitzen wir nur wenige Meter entfernt und bekommen unzählige Chancen diese kleinen, flinken und zutraulichen Vögel zu fotografieren.

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Foto JUV Krabbentaucher

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Magdalenefjorden
Der Magdalenefjorden ist der bekannteste Fjord Spitzbergens und einer der wenigen Plätze, wo selbst grössere Schiffe ankern können. Es ist ein wunderschöner Fjord mit den sprichwörtlichen ”spitzen Bergen” an den Küsten, die vermutlich diejenigen Berge sind, die Willem Barents 1596 zuerst gesichtet hat, und nach denen er das neuentdeckte Land benannt hat. Steil und gezackt ragen sie bis zu einer Höhe von 1.000 Metern empor, zwischen ihnen liegen mächtige Gletscher. Auf der Südseite ragt eine sandige - heute allerdings noch schneebedeckte - Halbinsel nach Norden in den Fjord: Gravneset oder übersetzt die ”Gräberhalbinsel”. An diesem ebenen Platz haben Walfänger im 17. und 18. Jahrhundert ihre Toten begraben. Heute sind noch etwa 130 Steinhaufen und viele Holzsärge in diesem Gräberfeld sichtbar. Darüber hinaus sind unten am Strand noch die Reste von Öfen erhalten, in denen die Walfänger den Speck der gefangenen Meeressäuger aus gekocht haben.
Und am Fuss des nahen Berghanges steht heute eine Hütte des Sysselmanns von Svalbard, in der im Sommer Ranger stationiert sind um die Anlandungen der Schiffe zu überwachen. Wir landeten mit unseren Zodiacs an und teilten uns in drei Gruppen um die Halbinsel zu erkunden. Durch noch einige Schneereste stapfend erreichten wir bald eine Gedenkplatte, aufgestellt vom Sysselmannen. Diese zeigt eine stilisierte Karte der Gräberhalbinsel mit der genauen Lage der einzelnen Gräber. Hier erfuhren wir wie die Walfänger lebten, jagten und welchen Gefahren sie währen ihres Aufenthaltes hier ausgesetzt waren. Anschließend machten wir eine kleine Wanderung entlang des Steinstrandes zum nächsten Moränenrücken und genossen dort die Aussicht. Die ganz Eifrigen unter uns schlossen sich Niklas an und machten eine Wanderung bis hin zur Front des Gullygletschers.


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... im Magdalenefjorden

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... dem Gletscher ganz nah ...

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... war alles wunderschön ... das Wasser, die warme Sonne, der Blick auf den Gletscher und in den Himmel

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MITTWOCH, 23. Juni 2010

Van Keulenfjord:
Nadhorst Glacier - 77° 29’ N, 015° 59’ E
Kapp Toscana - 77° 33.3’ N, 015° 04.8’ E
Bellsund Bank - 77° 12.6’ N, 011° 29’ E

Wetter: bewölkt aber sehr hell ;o), leichter Wind Temperatur: 5°C/41° F

Über Nacht fuhren wir entlang der Westküste Spitzbergens nach Süden – und so ganz ungeschützt von Eis, Fjorden und Inseln merkte man dann auch durch leichtes Schaukeln erstmalig, das wir uns auf einem Schiff befanden ... endlich

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Nathorstgletscher
Am Vormittag erreichten wir das Innere des Van Keulenfjordes und tasteten uns in unbekanntes Gebiet vor. Der Kapitän sandte den Ersten Offizier mit einem Zodiac voraus, um die Tiefe zu messen. Hier auf Spitzbergen sind nicht alle Wasserstrassen auf der Karte mit Tiefenangaben versehen und selbst jene, die auf der Karte stehen, können sich von Jahr zu Jahr verändern. In Sichtweite des Nathorstgletschers gingen wir vor Anker und setzten unsere Schlauchboote aus.
Der Nathorstgletscher hat seit Anfang 2008 einen Vorstoß von 10,5 km hinaus in den vor ihm liegenden Fjord gemacht. Er ist ein so genannter Search-Gletscher. Diese Gletscher haben eine festgefrorene Front die dann, wenn sich genug Masse in der Akkumulationszone, also im oberen Teil des Gletschers angesammelt hat, plötzlich vom Untergrund losbricht und sich nach vorne schiebt. Solche Vorstöße können plötzlich auftreten und mit einer Fließgeschwindigkeit des Eises von zwischen 50 und 100 Metern pro Tag. Wir verbringen eine interessante Zeit in unseren Booten, hörten Fakten über die Gletscher von Spitzbergen und entdecken auch die eine oder andere Robbe.

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... langsam nähert sich die PolarStar dem Nathorstgletscher

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... der Kapitän kontrolliert persönlich ob der Anker faßt ...

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... das Ausbooten beginnt

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Im Bellsundgebiet
Kapp Toscana

Die Ahlstrandhalvøya befindet sich an der südlichen Mündung des Van Keulenfjorden und erstreckt sich von der Malbukta im Westen bis zur Ingebrigtsenbucht im Osten. Das Auffälligste in der Nähe der Hütte Bamsebu (Bamse=Bärchen), wenn man von der Seeseite kommt, ist ein weißer Streifen entlang des Strandes. Dieses ist nicht etwa Schnee, sondern die Reste der Jagd auf den Belugawal. Zu Tausenden liegen hier die Walknochen verstreut. Jene Knochen erzählen auf ihre eigene Weise was hier stattgefunden hat. Das hier war ein Schlachtplatz. Wir landen in der Nähe der Hütte an und teilen uns in die gewohnten Gruppen. Dann, nach einem anschaulichen Vortrag in der Nähe der Hütte, machen wir uns auf eine Wanderung, die uns über die Ahlstrandhalbinsel führt und einen tiefen Eindruck des damaligen Lebens und der Umgebung gewinnen lässt.

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diese Bilder von Dominic B

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Bellsund Bank
Am Abend segeln wir weit aus dem Bellsund hinaus und halten Kurs auf die Bellsund Bank. Hier fällt der Meeresboden auf eine Tiefe von 2000 Metern ab und bietet Meeressäugern ideale Jagdbedingungen. Wir halten Ausschau nach Walen!

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... und wir genießen derweil diesen wunderschönen Nachtisch

Kurz nach Mitternacht hatten wir dann die UNGLAUBLICHE Sichtung! Einige Buckelwal jagten synchron und trieben, tief tauchend und dabei ausatmend, ihre Beute an die Oberfläche. Fast gleichzeitig kamen sie dann mit weitaufgerissenem Maul an die Oberfläche und tauchten imposant mit erhobener Schwanzflosse wieder ab. In einiger Entfernung sahen wir auch zwei Paare Finnwale und ein Pottwal wurde auch gesichtet - nebenbei bemerkt: der erste den das Guideteam hier auf Spitzbergen lebendig zu Gesicht bekommen hat.

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Ende der Reise
UliS
 
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon Bearnini » Mo 4. Mär 2013, 11:33

Uli und Jochens wunderbare Reise in das Land der Polar-Koenige!
Traumhafte Aufnahmen - ich habe Euren Reisebericht wie schon einmal vor etwa knapp zwei Jahren mit dem groessten Vergnuegen fasziniert genossen! Ja, wenn Engel [EngelTeufel] reisen....und so reichlich mit den vielfaeltigen, tierischen Begegnungen beschenkt werden...und diese auch noch mit uns teilen..!
Zauberhafte Fotos von den Polarbearkoenigen, Prinzen und Eisprinzessinnen! [herzig]
Tauchende, blasende Wale, Walroesser und schoene Voegel - zauberhafte glitzernde, bizarre Landschaftsaufnahmen, transparente Farbenspiele...diese Reise wird Euch sicher unvergesslich bleiben!
Mein Chef und ich haben diese besondere Kreufahrt mit Euch virtuell genossen - SUPER! [prima] [ [hurra]

Danke! [give heart]
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon AnkeB » Mo 4. Mär 2013, 14:33

Liebe Uli, lieber Jochen!
Wow, was für ein phantastischer Reisebericht mit sooo vielen traumhaften Fotos! Eure Begeisterung für diese wunderschöne Landschaft und ihre tierischen Bewohner, speziell die Eisbären, ist deutlich zu spüren und nachvollziehbar!
Danke, dass ihr den Bericht über diese unvergessliche Reise hier noch mal eingestellt habt! Ich werde ihn mir sicher noch oft zu Gemüte führen, allerdings erst wenn es ein bisschen wärmer ist... Ich musste mir gerade einen Schal holen, die frostigen Bilder hatten Nachwirkungen.
Liebe Grüße
Anke
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon SylviaMicky » Mo 4. Mär 2013, 15:42

Liebe Uli, lieber Jochen,
ich habe ja schon bei Hartmuth Eure Fotos gesehen aber ich finde sie nach wie vor faszinierend.
Danke fürs Einstellen.
[tschuess]
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon Anita » Mo 4. Mär 2013, 15:52

Ich saß gut eine Stunde wie gebannt vor diesem atemberaubenden Reisebericht.
Der Höhepunkt der Reise war bestimmt die Begegnung mit "Arktis-Knut"
Schön, dass der Bericht hier Einzug gehalten hat. So kann ich ihn mir immer wieder anschauen [biggrins]
Liebe Dank für´s Teilen.
Anita [tschuess]
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon UliS » Mo 4. Mär 2013, 16:39

Ja mein Arktis Knut war eine ganz besonderes Erlebnis. Es ist natürlich auch auf der Titelseite des Forums, der rechte isses. [herzig]
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon Brigli » Mo 4. Mär 2013, 19:43

Uli, tolle Reise habt Ihr da gemacht, ich kannte weder den Reisebericht noch die Bilder, obwohl ich bei Hartmuth auch jeden Tag vorbeischaute. jA, ich kann mir gut vorstellen, dass man so eine Reise nie vergisst.

Dein Knut, was fuer ein huebscher Eisbaer, tolles fluffliges Fell und so nah fotografiert, ueberhaupt nicht aengstlich, hoffentlich geht es ihm noch gut und wurde nur mit dem Fotoapparat beschossen.

Ja,es war gut diesen Bericht hier einzustellen und so kann man immer wieder mal vorbeischauen, wenn einem danach ist.

Danke fuers Zeigen
Biene
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon Dea » Mo 4. Mär 2013, 20:52

Uli,

ich habe schon gestern spät abends fasziniert Deinen Reisebericht gelesen und werde es gleich in aller Ruhe noch einmal tun.

Leute,

wann starten wir unsere Gruppenreise nach Spitsbergen? [denknach] [ja]

Andrea
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Re: Im Königreich der Eisbären: Svalbard - Spitsbergen

Beitragvon Ludmila » Mo 4. Mär 2013, 22:28

Liebe Uli!
Ich habe Deinen Bericht schon früher gelesen. Mich faszinieren die Bilder von den Eisbären.
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