Bernau - Tiger DIEGO im „Wildkatzenzentrum Felidae“

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Re: Bernau - Tigerbaby DIEGO ausgesetzt

Beitragvon Ludmila » Di 22. Sep 2015, 21:05

Ich hoffe es kommen 300.000Euro zusammen.
Ludmila
 
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Re: Bernau - Tigerbaby DIEGO ausgesetzt

Beitragvon ultrastarism » Mi 23. Sep 2015, 05:35

Ja, genau! Ich stimme mit dieser Ansicht.







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Bernau - Tiger Diego inspiziert sein neues Zuhause

Beitragvon SylviaMicky » Mi 14. Okt 2015, 17:12

Tiger-Baby
Guck mal, Diego! Er baut dein neues Zuhause


Von JEANNETTE HIX, BERND FRIEDEL und ANDREAS KLUG (Fotos)

Da kann Diego jetzt schön schnurren vor Freude: Erst krank, mit nur drei Lebenstagen von Unbekannten ausgesetzt (KURIER berichtete), hat er jetzt nicht nur in Tierärztin Doris Tesch einen tollen Babysitter, sondern inzwischen auch einen eigenen Häuslebauer.
Profi-Natur-Künstler Uwe Thürnau (64) baut Diegos neues Zuhause im Wildkatzenzentrum-Felidae in Tempelfelde (Barnim).
Ob in Verona, Wien oder Genua – weltweit in vielen großen Zoos und Museen hat er schon „Wohnzimmer“ von Tieren gestaltet. *Aktuell steht auf seiner „To-Do-Liste“ das Vogelhaus im Berliner Zoo. Thürnau sagte dem KURIER: „Diegos neues Zuhause wird wie ein Mini-Dschungel aussehen.“ Zwei Monate Arbeit haben er und sein bis zu 15-Mann-Team eingeplant.

So wird in dem 1000-Quadratmeter-Gehege eine 70 Quadratmeter große und vier Meter hohe Felsenanlage samt ungiftigen Großpflanzen entstehen. In die eingelassene Höhle kann sich Klein-Diego zurückziehen. Wie im richtigen Dschungel wird es einen Wasserfall geben – drei Meter hoch. Ein 20 Meter langer Wasserlauf und ein 20 Quadratmeter großes Becken lädt zur Plansch-Stunde ein. Tiger lieben Wasser und sind ausgezeichnete Schwimmer. Logisch, dass Diego wie alle „Miezen“ einen Kratzbaum braucht – ein Totholz-Baum soll dafür herhalten.

Doch woher die Felsen nehmen? Da greift Thürnau in die Trickkiste – Imitate müssen her. Thürnau: „Wir bauen ein Riesen-Stahlgerüst, das die Ausmaße der späteren Felsenformation hat. Auch unter dem Wasserfall und dem Baum steckt ein Gerüst.“ Thürnaus Bruder Andreas (57) schweißt alles zusammen.

Anschließend werden die Gerüste mit einem engmaschigen Gitter ummantelt und ein spezieller Putz aufgetragen. „Wir modellieren die Masse so kunstvoll und bestreichen sie mit grüner ungiftiger Patina, dass alles täuschend echt aussieht“, verspricht Thürnau, der mit seiner Frau und den beiden Kindern (22 und 26 Jahre) die Hälfte des Jahres in Italien lebt.

Nach dem Umzug wird Diego mit 35 Raubkatzen leben, in getrennten Gehegen. Tierarzt Renato Rafael (55) ist der Betreiber und bei ihm heißt das Motto: alles für die Katz. Bis zu 800 Kilo Fleisch verdrücken seine Lieblinge. Der Artenschützer ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Wenn Sie das Artenschutzzentrum mal besuchen oder für Diegos neues Zuhause spenden wollen: http://www.wildkatzen-barnim.de
http://www.berliner-kurier.de/brandenbu ... 58220.html
Berliner Kurier 14.10.15
*Hervorhebung von mir
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Re: Tiger Diego bekommt ein schönes Zuhause

Beitragvon Eva » Do 15. Okt 2015, 11:25

Liebe Sylvia,
vielen Dank für diese gute Nachricht! [ja]
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Re: Tiger Diego bekommt ein schönes Zuhause

Beitragvon AnkeB » Do 15. Okt 2015, 12:16

Das hört sich gut an!
Ich wünsche mir für den Kleinen aber nicht nur ein schön gestaltetes Zuhause, sondern auch Gesellschaft und hoffe, dass er nicht lang allein in seinem Gehege bleiben muss!
Die ersten Ergebnisse der Arbeit von Künstler Uwe Thürnau am Vogelhaus im Zoo Berlin kann man jetzt schon bewundern. [staunen] [prima]
Danke fürs Einstellen Sylvia!
Liebe Grüße
Anke [Herbst]
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Re: Tiger Diego bekommt ein schönes Zuhause

Beitragvon UliS » Sa 17. Okt 2015, 11:26

Das ist eine erfreuliche Nachricht, danke Sylvia [prima]


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Re: Tiger Diego bekommt ein schönes Zuhause

Beitragvon Ludmila » Sa 17. Okt 2015, 20:42

Das ist eine gute Nachricht. [prima]
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Re: Tiger Diego bekommt ein schönes Zuhause

Beitragvon UliS » Do 29. Okt 2015, 23:35

Do 29.10.2015 | 18:30 |
zibb Reportage -

Neues Zuhause für Tigerbaby

Ende August wurde ein höchstens drei Tage altes Tigerbaby vor der Bernauer Praxis von Doris Tresch ausgesetzt. Die Tierärztin pflegt das schwerkranke Raubkätzchen wieder gesund – und jetzt, nach drei Monaten, naht der Abschied. Denn der Tiger zieht in das Barnimer Wildkatzenzentrum.

Als Doris Tresch den Tiger vor ihrer Tür fand, war er dehydriert, Nierenkrank und unterkühlt. Doch nach ein paar Tagen war Diego, so hatte sie ihn genannt, schon wieder putzmunter und turnte in ihrem Garten herum. Er wird ein bisschen Zeit brauchen, um sich an sein neues Heim im Wildkatzenzentrum Tempelfelde zu gewöhnen, und auch seiner Retterin fällt der Abschied nicht leicht.

Bild
Video: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/2 ... rbaby.html

Diegos Unterkunft wird erst einmal eher provisorisch eingerichtet, denn für ein großes Gehege, wie es ein Tiger braucht, fehlen noch die Gelder. Paten und Spender werden gesucht und außerdem eine Partnerin für den kleinen Tiger.

Infos im www
wildkatzen-barnim.de
Wer spenden oder Pate werden will,
oder einfach nur neugierig ist, findet hier Informationen.

Beitrag von Katrin Hampel
Stand vom 29.10.2015
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Bernau - Neues von Tiger Diego

Beitragvon SylviaMicky » Fr 6. Nov 2015, 17:47

Tiger Diego bekommt neues Zuhause im Wildkatzenzentrum „Felidae"

Von Jeanette Bederke

Diegos Leben hing am seidenen Faden, als ihn eine Bernauer Tierärztin vor ihrer Haustür fand. Nun ist der kleine Tiger über den Berg und soll möglichst artgerecht aufwachsen. Dafür fehlt allerdings noch Geld.

Diego hat in seinem noch jungen Leben schon zweimal Glück gehabt. Zunächst Mitte August, als die Bernauer Tierärztin Doris Tesch das kaum einem Monat alte Tigerbaby morgens vor ihrer Haustür fand - in einem Karton, völlig unterernährt und ausgedürstet. Tesch päppelte das junge Raubtier, das vermutlich aus einem Zirkus stammt, mit der Flasche auf. Diego kämpfte sich durch, obwohl Experten ihm kaum Chancen gaben.

Zum zweiten Mal Glück hatte der inzwischen drei Monate alte Tiger nun bei der Suche nach einem neuen Zuhause. Denn der schnell wachsende Diego, der inzwischen bis zu fünf Flaschen Welpenmilch und anderthalb Kilogramm Fleisch verputzt, kann nicht dauerhaft im Haus und im Garten von Tesch bleiben. Am Samstag (7.11.) wird er in das Wildkatzenzentrum „Felidae“ in Tempelfelde (Barnim) umziehen.

Auf mehr als 6000 Quadratmetern hat der Tierarzt Renato Rafael am Rande des Ortes ein Gehege für 38 Wildkatzen von 15 verschiedenen Arten aufgebaut. Tiger gehörten bisher nicht dazu, doch zu Diego konnte der 55-jährige Veterinärmediziner einfach nicht Nein sagen. Schon mehrfach war das Findeltier auf Stippvisite in Tempelfelde, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. „Er ist einfach unwiderstehlich“, sagt Rafael.

Was dem verspielten Jung-Tiger allerdings noch fehlt, ist ein großes, artgerechtes Gehege. Denn der Artenschutz steht im Vordergrund von „Felidae“, wie der Chef betont. „Besucher werden bei uns durch die Anlage geführt. Dabei informieren wir sie auch über die Probleme, die diese Tierarten in der freien Natur haben und warum Nachzuchten in Zoos für die Arterhaltung so wichtig sind“, erzählt er. Bisher hat er die in Gefangenschaft aufgewachsenen Raub-, Schleich und Marder-Katzen gezielt gekauft - in Abstimmung mit einem Zuchtbuchkoordinator.

1200 Quadratmeter für Diego

Denn Rafaels Wildkatzenzentrum nimmt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. „Da darf man nicht einfach so mitmischen, sondern muss Sachkenntnis und artgerechte Haltung nachweisen“, erläutert Frank Plücken, Referent für Artenschutzvollzug beim Brandenburger Landesumweltamt. Das Wildkatzenzentrum „Felidae“ bezeichnet er als „wirklich vorzeigbar“.

„Da gibt es Zoos in Deutschland, da haben die Tiere weitaus weniger Platz“, macht der Fachmann deutlich. Im EEP werden die Zuchtbücher für bestimmte Arten geführt und Elternpaare zusammengestellt, um die genetische Vielfalt zu sichern.
„So stammt einer meiner Schneeleoparden aus Paris, der andere aus Schweden“, nennt der Tierarzt, der neben dem Wildkatzenzentrum eine Praxis in Zepernick (Barnim) betreibt, nur ein Beispiel. Der Zuchtbuchkoordinator entscheidet später auch, in welche Zoos der Nachwuchs kommt. Finanziert wird „Felidae“ aus Spenden und Eintrittsgeldern.

Jetzt bekommt Rafael Unterstützung vom Brandenburger Landesumweltamt - dank Diego. „Sein Fall hat uns erneut gezeigt, dass wir artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten brauchen“, sagt Plücken. Deshalb soll in der Anlage in Tempelfelde eine Auffangstation für Wildkatzen entstehen, die von den Behörden wie dem Zoll oder Veterinärämtern beschlagnahmt wurden. „Die entsprechenden Fördermittelanträge werden im Januar nächsten Jahres gestellt“, sagt Katzen-Fan Rafael.

Dass Tiger- oder Löwenbabys einfach ausgesetzt werden, ist laut Plücken zwar ungewöhnlich, aber nicht verwunderlich. „In Zoos und auch Zirkussen in Deutschland gibt es zu viele Jungtiere, deren Versorgung kostenintensiv ist. Deswegen wollte uns in Tierparks auch niemand Diego abnehmen“, erklärt er.

Inzwischen sammelt Rafael eifrig Spenden für Diegos Gehege. Auf 1200 Quadratmetern soll der Tiger sich künftig austoben können. Rund 200.000 Euro wird es laut Rafael, der inzwischen zwei Hektar Erweiterungsfläche dazu gekauft hat, mindestens kosten. Und er wünscht sich einen Spielkameraden für Diego. „Er fängt an, seine Kräfte auszuprobieren. Und das klappt am besten mit einem Artgenossen.“

Ob Diego ein sibirischer Amur- oder ein aus Indien stammender Bengaltiger ist, weiss Rafael noch nicht. „Die unterschiedlichen Merkmale sieht man erst, wenn er etwa anderthalb Jahre alt ist. Vorher hilft nur eine DNA-Analyse“, erklärt der Veterinärmediziner. Wichtig sei die Identifizierung schon, denn: „Bengaltiger brauchen im Winter eine warme Behausung, Amurtiger nicht.“ (dpa)
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/t ... 50454.html
Berliner Zeitung 06.11.15
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Re: Bernau- Neues von Tiger Diego

Beitragvon UliS » Fr 6. Nov 2015, 19:01

Danke für die Neuigkeiten von Diego, Sylvia [prima]
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