Anholter - der Umzug wird vorbereitet

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Anholter - der Umzug wird vorbereitet

Beitragvon UliS » Do 11. Jul 2019, 18:48

Anholter Bärenwald - International Bear Federation Deutschland e.V.

Mit sehr viel Geduld haben wir gestern angefangen Ronja an die Transportboxen zu gewöhnen.

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Re: Anholter - der Umzug wird vorbereitet

Beitragvon UliS » Mi 7. Aug 2019, 10:18

6. August 2019, Quelle
dpa-rufa

Anholter Bärenpark Fünf Bären werden für Umzug nach Flensburg trainiert

Direkt aus dem dpa-Videokanal: https://www.sueddeutsche.de/panorama/an ... -1.4554285

Im Anholter Bärenpark in Nordrhein-Westfalen werden fünf Bären für den Umzug ins Tierschutzzentrum Weidefeld bei Flensburg trainiert. In freier Natur sind Braunbären längst ausgestorben, aber sie könnten zurückkehren nach Deutschland.
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Re: Anholter - der Umzug wird vorbereitet

Beitragvon UliS » Mi 7. Aug 2019, 10:35

Schleswig-Holstein
Tierschutzzentrum Kappeln - Hier ziehen bald die Bären ein

Im September ist es soweit: Dann kommen fünf Bären, die aus Qualhaltungen gerettet wurden, nach Kappeln ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Am Tag der Offenen Tür wurden die Gehege am Wochenende erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Von Heike Stüben

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Patrick Boncourt, Bärenexperte beim Tierschutzbund, steht vor einer der künstlichen Höhlen im künftigen Bärengehege im Tierschutzzentrum Weidefeld in Kappeln. Quelle: Björn Schaller

Kappeln Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, sind die Gehege noch nicht fertig. Aber die ersten Zäune stehen, die künstlichen Höhlen für die Bären sind in die Hügel eingegraben und die beiden "Bunker" stehen. In den beiden Gebäuden sollen sich die Tiere zunächst eingewöhnen. Hier sollen sie auch Winterschlaf halten und wenn notwendig in einem OP-Bereich tierärztlich behandelt werden.

Zwei Millionen an Spenden sind notwendig, um die drei Gehege für die mit Spannung erwarteten neuen Bewohner zu finanzieren. Die drei Braunbären und zwei Kragenbären sollen wie bisher gehalten werden - die alte Bärin allein, die beiden anderen - es sind Schwestern - zusammen und in dem dritten Gehege die beiden Kragenbären. Alle fünf Tiere mussten lange Zeit in zu kleinen Käfigen oder angekettet vor sich hinvegetieren.

Tierquälerei bei Bären

Wie die Braunbärin Maya. 15 Jahre lang in Litauen war sie in einem engen Käfig neben einem Restaurant eingesperrt und den Launen der Gäste ausgeliefert. In Osteuropa sei solch eine Qualhaltung nicht ungewöhnlich, berichtet Patrick Boncourt, Referent für Bären beim Deutschen Tierschutzbund. „Nicht selten werden diese Bären als Jungtiere aus der Wildbahn geholt, weil sich Menschen damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Das Bewusstsein, was das für Wildtiere bedeutet, ist oft nicht vorhanden.“

Bisher leben die fünf geretteten Bären im Anholter Bärenwald in Nordrhein-Westfalen. Doch dort müssen sie nun ausziehen. Um ihnen in Schleswig-Holstein ein möglichst artgerechtes Leben zu ermöglichen, werden sie auf gut zwei Hektar mit Höhlen, Bäumen und Möglichkeiten zum Rückzug untergebracht.
Gehege sind alarmgesichert

„Die Gehege sind deshalb so aufwändig, weil wir sie bei dem weichen Boden aus Sicherheitsgründen besonders tief zäunen müssen und das Ganze mit dreifachen Stromkreisläufen sichern müssen. Sobald einer davon ausfällt, wird ein Alarm auflaufen“, erklärt Boncourt.
Plattformen für Besucher

Natürlich sollen Besucher bei den Führungen, die nach Anmeldung möglich sind, die Bären beobachten können. Dazu werden Beobachtungsplattformen auf den beiden Bärengebäuden eingerichtet.

„Wir sind aber kein Zoo. Das Wohlergehen der Tiere steht im Vordergrund. Deshalb können wir keine Garantie geben, die Bären zu sehen. Die Gehege geben ihnen ausreichend Möglichkeiten, sich zu verdrücken“, erklärte Boncourt, als er am Sonntag am Tag der Offenen Tür im Tierschutzzentrum über den aktuellen Stand informierte. Tierpfleger wie Stephanie Schunke sind bereits regelmäßig in Anholt, damit die Bären Vertrauen aufbauen können.
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