Seite 2 von 2

Re: Krefeld - Sungai's Baby neue Mama - update

BeitragVerfasst: Di 15. Aug 2017, 15:44
von Anita
Danke Uli für die Neuigkeiten [tschuess]

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan lebt nun mit Oma Lea

BeitragVerfasst: Mi 28. Mär 2018, 17:17
von UliS
Handaufzucht Hujan

Bild

Neues vom Orang Utan Clan - Erfolgreiche Familienzusammenführung bei den Orang Utans – Handaufzucht Hujan lebt nun mit Oma Lea und Suria zusammen.

Besucher erleben im Affenhaus zur Zeit eine einmalige Situation: Orang Utan Frau Lea trägt zwei Jungtiere. Ihre eigene 16 Monate alte Tochter Suria und ihren 10 Monate alten Enkel Hujan, der kurz nach seiner Geburt von Tierpflegerin Eva Ravagni und ihren Kollegen mit der Hand aufgezogen werden musste.

Sehr schnell ging der Abschied für die Pflegerin, die sich rund um die Uhr um das Jungtier gekümmert hatte. Lea ließ Hujan beim ersten Kontakt ohne trennende Gitter einfach nicht mehr los. Ein absoluter Glücksfall, denn Lea ist eine erfahrene Mutter, obwohl sie 1993 selber mit der Hand großgezogen wurde. Sie ermöglicht es, dass Hujan als Orang Utan aufwachsen kann, auch wenn er die ersten Monate seines Lebens von Menschen umgeben war.

Lea hat mit den Jungtieren alle Arme voll zu tun, denn Hujan muss sich erst an einiges gewöhnen, was seine menschliche Ziehmutter nicht mit ihm üben konnte. Lea klettert hoch in die Bäume, schwingt sich mit beiden Jungtieren schwungvoll von Ast zu Ast und holt sich gerne kopfüber das Futter vom Boden. Da quiekt er schon mal kläglich, aber schon bald wird es für ihn zur Normalität werden. Hujan kann mit der fast gleichaltrigen Suria aufwachsen und so zu einem gesunden Orang Utan heranwachsen. Der Kontakt zum Menschen wird auch in den kommenden Jahren eng bleiben, denn Orang Utan Jungtiere bekommen bis zu sechs Jahre Muttermilch. Hujan kommt jetzt auf Zuruf ans Gitter und bekommt seine Flasche.

Lea, Suria und Hujan haben täglich die Gelegenheit auf die Anlage im Affenhaus zu gehen. Allerdings können sie sich jederzeit in ihre Schlafgehege zurückziehen, wenn sie Ruhe brauchen.

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan lebt jetzt bei Oma Lea

BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2018, 09:08
von UliS
16. April 2018
Orang-Utan-Baby "Hujan"
Vom Wohnzimmer zurück in den Krefelder Zoo
Orang-Utan-Baby Hujan ist zurück bei seiner Familie im Krefelder Zoo

Krefeld. Der zehn Monate alte Orang-Utan "Hujan" lebt wieder im Affenhaus des Krefelder Zoos. Weil seine Mutter krank geworden war, hatte Tierpflegerin Eva Ravagni den jungen Affen mühsam mit der Hand aufgezogen. Von Merlin Bartel

Dass ihr Zögling ausgezogen ist, merkt Eva Ravagni, wenn sie auf dem Sofa sitzt. Dann schaut sie sich im Wohnzimmer um: keine Spur von ihrem Schutzbefohlenen. Das Seil hängt nicht mehr über dem Sofa. Die Schränke sind eingeräumt. Das Klebeband an den Schranktüren ist weg. Mit nur zehn Monaten ist "Hujan" ausgezogen - zurück in den Zoo.

"Hujan" ist ein Orang-Utan. Anfang Juni vergangenen Jahres wurde er im Krefelder Zoo geboren. Kurz nach der Geburt wurde seine Mutter "Sungai" krank. Sie war stark dehydriert und konnte ihr Junges nicht mehr ernähren. Deshalb begann Tierpflegerin Eva Ravagni, sich um "Hujan" zu kümmern und ihn per Flasche aufzuziehen. "Ich hatte vorher nie darüber nachgedacht", sagt sie. "Ich sah nur das Jungtier und wollte verhindern, dass es kritisch wird."

Video: https://www.youtube.com/watch?v=zIOVU1CajHg

Orang-Utan-Baby: So süß ist das Flaschenkind aus dem Krefelder Zoo

Obwohl sich "Hujan" und seine Mutter bald erholten, hatte "Sungai" kein Interesse mehr an ihm. "Sie dachte, das Kind sei tot, weil es ihr in der Narkose weggenommen wurde", erklärt die 34-Jährige. "Sungai war nicht böse oder aggressiv." So entschied die Tierpflegerin, den kleinen Affen weiter aufzuziehen - bei sich zu Hause. Sie räumte Schränke aus, klebte Schranktüren zu und hing über dem Sofa ein Kletterseil auf. "Da konnte er trainieren", erzählt sie.

"Einen Menschenaffen kann man nicht alleine aufziehen", sagt sie. "Er braucht die volle Aufmerksamkeit." Deshalb halfen ihre Eltern mit. In den ersten drei Monaten trug Eva Ravagni den Orang-Utan mit einem Tragetuch am Körper. Sie spielte mit ihm, fütterte ihn, wechselte seine Windeln und schlief an seiner Seite. Ihre Mutter ging für sie einkaufen, Arbeitskollegen übernahmen ihre Aufgaben im Krefelder Zoo, zur Arbeit und nach Hause wurde sie gefahren.

"Hujan" wohnte anfangs tagsüber in einem Krabbelstall im Tropenhaus. Täglich besuchte er seine Artgenossen am Gitter. "Das ist wichtig, damit er nicht zu sehr vermenschlicht", erklärt Ravagni. Nach neun Monaten entschied sie, den Affen an seine Familie heranzuführen. "Er war dafür bereit, konnte klettern und auf seinen Namen hören", sagt sie.

In der ersten Zeit blieb Ravagni abends länger im Zoo, um "Hujan" an das neue Umfeld zu gewöhnen. Im März schlief sie dann eine Woche im Affenhaus, nur wenige Meter vom Gehege entfernt. "Mit der Zeit wurde er immer ruhiger", erzählt sie. Ende März ließ sie "Hujan" dann bei seiner Oma "Lea", die 1993 auch per Hand im Krefelder Zoo aufgezogen wurde. "Eigentlich sollte er erst mal nur ein paar Stunden bleiben, doch Lea nahm ihn sofort auf den Arm, tätschelte ihn und wollte ihn gar nicht mehr loslassen."

Seitdem erkundet "Hujan" neugierig das Gehege und spielt mit Leas Tochter "Suria", die selbst erst 16 Monate alt ist. "Zur Begrüßung hat sie Hujan an Haaren und Füßen gezogen - nett gemeint natürlich", sagt Ravagni. Während sich "Suria" häufig an ihre Mutter krallt und herumgetragen wird, hangelt sich "Hujan" langsam von Ast zu Ast. Zwischendurch macht er eine Pause in der Hängematte. "Er muss noch sicherer im Klettern werden", erzählt sie. Es mache zwar Spaß, ihm dabei zuzusehen, sagt die Tierpflegerin, es schwinge aber auch Wehmut mit. "Es ist merkwürdig, Hujan nicht mehr bei mir zu haben. Mein Leben war zehn Monate lang auf ihn ausgerichtet." Ein affenfreies Zuhause hat allerdings auch seine Vorteile. "Ich kann wieder Freunde zu mir einladen oder zum Friseur gehen, ohne ständig auf die Uhr zu schauen", sagt Ravagni. "Davor war immer die erste Frage: Wer kümmert sich solange um Hujan?"

Die Beziehung zwischen Affe und Mensch besteht jedoch bis heute. "Ich kann immer noch problemlos seine Zähne kontrollieren", sagt Eva Ravagni. Mehrmals täglich gibt die Tierpflegerin ihm am Gitter die Flasche mit Babymilch - auch in Zukunft, denn Jungtiere bekommen auch in freier Wildbahn bis zu sechs Jahre lang Muttermilch.

Video: https://www.youtube.com/watch?time_cont ... e343Zoy_nA

"Trotzdem fühle ich mich so, als ob mein eigenes Kind ausgezogen sei", sagt Ravagni. "Es war eine spannende Zeit." Ende des Jahres soll "Hujan" dann seine richtige Mutter treffen. Dann muss Ravagni endgültig loslassen.
Quelle: RP
Quelle

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan lebt jetzt bei Oma Lea

BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2018, 15:57
von Anita
Ich finde es einfach toll, dass alles so gut geklappt hat.
Danke Uli [tschuess]

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan lebt jetzt bei Oma Lea

BeitragVerfasst: Fr 1. Jun 2018, 17:53
von UliS
Herzlichen Glückwunsch, Hujan! [hurra]

Unser jüngster Orang Utan-Nachwuchs feiert heute zum ersten Mal Geburtstag. Hujan kam am 1. Juni 2017 als erstes Jungtier von Orang Utan Weibchen Sungai zur Welt.

Zunächst entwickelte sich alles prächtig. Nach einer Woche jedoch verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Sungai und ihrem Sohn. Unsere Zootierärztin Anna Grewer und die Kollegen entschlossen sich zu einer Narkose, um Mutter und Kind zu untersuchen. Hujan war bereits stark dehydriert, die Mutter litt an einer Infektion, von der sie sich durch Medikamente schnell erholte. Allerdings hatte Sungai nach der Narkose das Interesse an ihrem Nachwuchs verloren. So entschieden sich die Zoomitarbeiter zu einer Handaufzucht.

Knapp acht Monate lebte Hujan in menschlicher Obhut, bevor er zurück in die Orang Utan Gruppe integriert werden konnte.
Nun lebt er mit Oma Lea und Cusinchen Suria gemeinsam im Affentropenhaus. Hujan entwickelt sich prächtig und weiß die Damen ordentlich zu beschäftigen. [ja]

Happy Birthday, kleiner Mann!

Bild

Bild
Foto: Magnus Neuhaus

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan lebt jetzt bei Oma Lea

BeitragVerfasst: Fr 8. Mär 2019, 10:31
von UliS
Kleiner Affe zieht aus dem Krefelder Zoo nach England: Verstoßen – Hujan muss den Zoo verlassen - RP

Krefeld Der vor zwei Jahren im Krefelder Zoo geborene Orang-Utan, der aufgrund der Erkrankung seiner Mutter per Hand aufgezogen werden musste, zieht nach England.

Von Sven Schalljo und Oliver Schaulandt

Tierpflegerin Eva Ragavni steht im Affengehege des Krefelder Zoos und beobachtet ihren Zögling Hujan. Der 21 Monate alte Orang-Utan kommt immer wieder zu ihr, holt sich Streicheleinheiten ab oder mopst sich eine Weintraube und klettert dann weiter. Es ist ein anrührendes, niedliches Bild, das es so bald nicht mehr geben wird: Das Orang-Utan-Männchen zieht am Montag ins Monkey World – Ape Rescue Centre nach England um. Die Rettungsstation liegt in der Nähe von Wool - 734 Kilometer von Krefeld entfernt.

Es ist ein ganz besonderer Abschied von einem ganz besonderen Zoobesucher: Weil seine Mutter sich aufgrund einer schweren Erkrankung nicht um ihn kümmern konnte, wurde eine Handaufzucht nötig. Die Wiedereingliederung in die Gruppe misslang. Mutter Suria nahm ihn nicht an. Großmutter Lea anfangs schon, zumal sie selbst ein Jungtier in ähnlichem Alter hatte. Doch irgendwann verlor sie das Interesse und entwickelte leichtere Aggressionen. „Uns ist ganz wichtig, dass Lea nicht böse ist. Sie ist selbst eine Handaufzucht und sehr liebevoll und zutraulich. Sie scheint aber nicht zu verstehen, dass wir uns nun eben auch um Hujan kümmern und ist regelrecht eifersüchtig“, erklärt Ravagni.
Info
Borneo-Orang-Utans vom Aussterben bedroht

Der Borneo-Orang-Utan, zu denen Hujan gehört, zählt zu den bedrohten Arten. Hauptgrund dafür ist der Verlust seines Lebensraumes: Die Wälder werden zur Holzgewinnung oder zur Errichtung landwirtschaftlicher Flächen (etwa Palmöl) in großem Ausmaß gerodet. Ihr Verbreitungsgebiet ist stark verkleinert und zerstückelt. Hinzu kommen die Bejagung und der illegale Handel mit Jungtieren, die als Haustiere gehalten werden. Verschärft werden diese Faktoren durch die langsame Reproduktionsrate der Tiere: So bringt ein Weibchen nur alle vier bis acht Jahre ein Jungtier zur Welt.

Insgesamt ist die Art aber noch häufiger als der Sumatra-Orang-Utan. Schätzungen über den Gesamtbestand sind schwierig und reichen von 15.000 bis 44.000 Tiere. Die Weltnaturschutz-Union IUCN listet die Art seit 2016 als vom Aussterben bedroht auf.

Bei aller professionellen Distanz: Die Tierpflegerin, die die Handaufzucht des kleinen Menschenaffen übernahm, umsorgt ihn seit Juni 2018 wie eine Mutter. „Ich hatte früher einen sehr festen Schlaf. Aber wenn er nur einen Mucks macht, sitze ich senkrecht im Bett. Das hat die Evolution schon sehr gut eingefädelt. Ohne es zu wollen, reagiere ich auf ihn in vielen Dingen wie eine Mutter“, erzählt die 35-Jährige grinsend. Sie gab dem Waldmenschen-Säugling (“Waldmensch“ ist die deutsche Übersetzung des malaiischen Wortes Orang-Utan) alle paar Stunden die Flasche, wechselte Windeln, die er tragen musste, weil er im Haus lebte, und gewöhnte ihn an feste Nahrung, die er nun zusätzlich zur Milch zu sich nimmt. „Er frisst schon sehr viel Obst und Gemüse. Trauben sind das Größte. Aber dreimal täglich gibt es auch Milch“, erzählt die Pflegerin.
Foto: Hallmann/©Hella Hallmann

Krefelder Zoo: Orang Utan Junge Hujan zieht nach England

Sie wird ihren Zögling zunächst nach England begleiten. Am Montag in aller Früh geht es los. „Wir wissen gar nicht, wie er sich verhält, wenn er so früh aufsteht. Normal schlafen die Tiere, bis wir um acht Uhr rein kommen und das Licht anschalten - im Winter sogar teilweise länger. Vermutlich müssen wir ihn schlafend in die Box legen“, sagt sie. Die Box, in der er nach England fährt, ist eine große Hundetransportbox. „Er ist noch nicht so stark, dass er die kaputt macht“, erzählt Ragavni. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Monkey World, wo Hujan künftig zu Hause sein wird, geht es dann auf die Reise mit dem Auto und durch den Kanaltunnel. Ragavni wird eine Woche bleiben und dem kleinen Affen bei der Eingewöhnung helfen, ehe es für sie zurück nach Krefeld geht. Dann ohne Hujan. „So sehr ich mich für ihn freue, natürlich ist da auch ein weinendes Auge. Und wenn ich dann zum ersten Mal die leere Box sehe oder meine Mutter mich fragt, wie es geht, wird es sicher schwer“, sagt die junge Frau.

Sie weiß aber auch: Für Hujan ist es das beste. In England lernt er Orang-Utan-Verhalten und kommt in die Position, vielleicht selbst einmal eine Gruppe zu übernehmen. Es kann aber auch sein, dass er in einer Junggesellengruppe endet. Denn in Zoos ist der Überschuss an Männchen groß. Pro Gruppe gibt es meist ein Männchen und mehrere Weibchen. In freier Wildbahn sind die Tiere aus Futtermangel Einzelgänger. Umso wichtiger ist es für ihn, das richtige Sozialverhalten zu lernen. Darauf ist die Monkey World spezialisiert.

Das Zentrum, welches von Jim Cronin 1987 gegründet wurde und sich ausdrücklich nicht als Zoo, sondern als Rettungsstation für Primaten versteht, hilft Affen der ganzen Welt, ein neues Leben zu beginnen, nachdem diese aus Laboren oder den Händen von Schmugglern gerettet wurden. In diesem großzügig über 65 Hektar angelegten Rettungszentrum gibt es Primaten und Affen in allen Formen und Größen zu bestaunen - von südlichen Gelbwangengibbons und Orang-Utans bis hin zu frechen kleinen Totenkopfäffchen und den wohlbekannten Schimpansen. Außerdem ist Monkey World die Heimat einer der größten Schimpansengruppen außerhalb Afrikas, welche glücklich gemeinsam in vier separaten sozialen Gruppen leben. Gründer Cronin, den Queen Elizabeth II. im Jahr 2006 zum „Member des Order of the British Empire“ ernannte (zu denen zählt unter anderem auch John Lennon), starb 2007 im Alter von 55 Jahren in seiner Geburtsstadt New York - seine Witwe Alison setzt seither sein Erbe fort.

Hujan soll seine neue Heimat in der Hauptgruppe in der Monkey World finden. Dort gibt es insgesamt drei Orang-Utan-Clans. Vorgesehen ist, dass er in die Gruppe von Clan-Oberhaupt Tuan kommt, ein 32 Jahre altes Männchen, das in Taiwan geboren wurde und als Jungtier als Schmuggelgut aus dem dortigen Urwald entführt wurde. Neben ihm leben vier weitere Tiere in der Gruppe: die 25 Jahre alte A-mei, die ein Jahr jüngere Lucky, die 31 Jahre alte RoRo sowie Awan, die als einzige der Gruppe in Monkey World geboren wurde. Sie ist das Kind von Tuan. Alle andere Orang-Utans stammen aus Taiwan, alle wurden Opfer von Tierschmugglern, und alle leben seit Anfang dieses Jahrtausends in der Rettungsstation in England. Die Tierpfleger in England sollen nun beobachten, ob sich Hujan in diese Gruppe integrieren lässt; sonst könnte er auch einer der beiden anderen Gruppen zugefügt werden.

Rechtlich bleibt er übrigens im Besitz des Krefelder Zoos und zieht offiziell als Zuchtleihgabe ins Königreich. „Er wird aber nicht mehr nach Krefeld zurückkehren. Wir haben in unserer Gruppe ein recht junges Zuchtmännchen. Außerdem sorgt das Zuchtbuch dafür, dass Tiere oft ausgetauscht werden, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Durch diesen Status haben wir aber ein Mitspracherecht, wo Hujan am Ende hin kommt“, erklärt Zoo-Kuratorin Cornelia Bernhardt.

Für Pflegerin Ravagni wird er aber immer ‚ihr’ Hujan bleiben. „Am 1. Juni, seinem Geburtstag, habe ich nicht ganz zufällig Urlaub und weiß auch schon, welche Flüge gehen“, erzählt sie schmunzelnd. Am Ende ist es eben doch, als würde das Kind von zu Hause ausziehen und in die Welt hinaus gehen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die schönsten Bilder des kleinen Hujan

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan muss den Zoo verlassen

BeitragVerfasst: Fr 8. Mär 2019, 11:24
von Ludmila
Ich wünsche Hujan ein schönes Leben in England [herzig]

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan muss den Zoo verlassen

BeitragVerfasst: Mo 11. Mär 2019, 11:37
von Ludmila
Zoo Krefeld
Wir sind glücklich. Hujan hat einen neuen Freund gefunden. Tierpfleger James aus der Monkey World wird in Zukunft die wichtigste menschliche Person in seinem Leben sein. Wie Ihr seht, verstehen sich die beiden super gut.

Da fällt der Abschied schon ein bisschen leichter.

https://www.facebook.com/zookrefeld/videos/280207636238446/

Re: Krefeld - Handaufzucht Hujan muss den Zoo verlassen

BeitragVerfasst: Mo 11. Mär 2019, 13:51
von UliS
Danke Ludmila, das ist super. Hujan müßte schon bald am Ziel sein.
Da wird seine MenschenMama beruhigen, wenn sie wieder zurück nach Krefeld fährt. [brav]