Zoo Dortmund - Happy End

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Zoo Dortmund - Happy End

Beitragvon Anita » Mi 20. Dez 2017, 10:41

Es ist das "Happy End" einer überraschenden Geschichte.

Es ist das "Happy End" einer überraschenden Geschichte: Im Frühjahr 2016 kam Bonny als blinder Passagier im Beutel ihrer Mutter in den Zoo - nun ist das Ringelschwanz-Felsenkänguru selbst Mutter geworden.

Bonny war der erste Nachwuchs der Ringelschwanz-Felsenkängurus im Zoo - ungeplant. Nun hat sie selbst ein Junges bekommen.

Nicht nur die Schwarz-Gelben des Dortmunder Fußballs, sondern auch die Schwarz-Gelben des Dortmunder Zoos sind immer wieder für eine Überraschung gut.

Seit dem Frühjahr 2016 leben die Ringelschwanz-Felsenkängurus in ihrer begehbaren Anlage im Zoo. Kängurubock Speedy war der erste, der einzog. Es folgten zwei weibliche Kängurus aus Bristol. Unerkannt brachte eine der Känguru-Damen einen blinden Passagier mit in das Gehege - sie trug ein Jungtier im Beutel. Bonny war der erste Nachwuchs der Gruppe; inzwischen ist sie selbst erwachsen und trägt ihren eigenen Nachwuchs im Beutel.

Bundesweit nur zwei Zoos mit Felsenkängurus

Dass die Ringelschwanz-Felsenkängurus im Zoo Dortmund gehalten werden, ist eine große Besonderheit. In Deutschland hält nur ein weiterer Zoo die geringelten Hüpfer. Der Zoo Dortmund hat jetzt beim Europäischen Zuchtbuch angemeldet, dass er bald Tiere abgeben kann.

Bei den Ringelschwanz-Felsenkängurus sind Gliedmaßen, Ohren und Schwanz von gelblich-brauner Farbe. Der Schwanz hat zusätzlich dunkle bis schwarze, schmale Ringe, die Spitze des Schwanzes ist dunkelbraun.

Ringelschwanz-Felsenkängurus leben im Süden und Osten Australiens. Die Bestände sind in den letzten Jahren kontinuierlich geschrumpft. Die Tiere finden in Nahrungskonkurrenz zu Ziegen und Schafen oft nicht mehr genügend Futter.

Känguru-Jungtiere verbleiben während der Beuteltragezeit zwischen 190 und 230 Tagen im mütterlichen Beutel und werden hier auch gesäugt. Die vorherige reine Tragezeit erstreckt sich lediglich über 32 Tage. Kurz vor der Geburt setzt sich das Muttertier hin und leckt sich das Fell zwischen Geburtsöffnung und Beutel. Das Junge kann dieser feuchten Spur folgen und sich dort an einer der vier Zitzen im Beutel festsaugen.

Begehbare Anlage

Das Gehege der Ringelschwanz-Felsenkängurus war eine Schenkung des Fördervereins "Kinder und Zoo Dortmund e.V.". Die Springbeutler haben ein eigenes Gebäude mit Wärmelampen, durch dessen Sichtscheiben Besucher die Kängurus beobachten können. Auch die begrünte Außenanlage ist für Besucher begehbar. Gesteinsmaterial sowie die Bepflanzung der Anlage kommen den australischen Verhältnissen sehr nahe.

Zum Thema

Noch bis zum 23. Dezember 2017 läuft die Aktion "Zoo wie du willst": Besucher zahlen für ihren Zoobesuch nur so viel, wie sie möchten. Die perfekte Gelegenheit, um bei den Felsenkängurus vorbei zu schauen!
Quelle: https://www.focus.de/regional/dortmund/ ... 68429.html
Anita
 
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