Zoo Berlin - Greifvogel-Voliere eröffnet

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Zoo Berlin - Greifvogel-Voliere eröffnet

Beitragvon Anita » Di 22. Mai 2018, 10:34

Da lacht der Schmutzgeier! Adlerschlucht im Zoo ist wieder "state of the art"

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Zoo-Direktor Andreas Knieriem mit Schmutzgeier Motte. (Foto: Zoo Berlin)

Im Berliner Zoo hat nach dreijähriger Bauzeit die Adlerschlucht wieder eröffnet. Die Anlage wurde in dieser Zeit aufwendig modernisiert und umgebaut.

Neben der Sanierung der historischen Felsen wurden dabei einzelne Volieren zusammengelegt – aus 65 wurden 25 – und so komplett neue Anlagen geschaffen. Das neue Herzstück des gesamten Bereichs bilden zwei begehbare Freiflug-Volieren. Die jeweils 800 Quadratmeter großen Anlagen beheimaten mehrere Geier- und Eulenarten, beispielsweise Palmgeier und Schneeeulen, denen die Besucher in einer natürlich gestalteten Umgebung ungewohnt nahe kommen können.
Mehr Platz und "natürlicher Lebensraum" für die Tiere
Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem freut sich über die Fertigstellung der Adlerschlucht: durch den Umbau konnten wir nicht nur deutlich mehr Platz für unsere Greifvögel schaffen, wir haben gleichzeitig die Vegetation sowie die Gestaltung der Anlagen an den natürlichen Lebensraum der jeweiligen Bewohner angepasst und die Volieren somit interessanter für Tier und Mensch gemacht."

Von einer Aussichtsplattform ist es nun möglich, in der Luft kreisenden Geiern auf Augenhöhe zu begegnen. Auch die Innenanlagen der Tiere wurden modernisiert und vergrößert, dazu wurde die Infrastruktur des Gebäudes erneuert. Insgesamt leben in der Adlerschlucht 37 Vögel in 15 Arten. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf 3,65 Millionen Euro.

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Quelle: http://www.berliner-woche.de/tiergarten ... 63250.html



Auf Augenhöhe mit dem Geier in der Adlerschlucht
Greifvogelanlage im Berliner Zoo nach drei Jahren Bauzeit eröffnet

Berlin. Majestätisch thronen vier Brillenkäuze auf den Felsvorsprüngen. Keiner bewegt sich, alle blicken unverwandt auf die Besucher herab. Es ist das erste Mal, dass sich so viele Menschen vor ihrem neuen Zuhause drängeln. Von nun an wird das öfter passieren. Am Dienstag wurde die Adlerschlucht nach drei Jahren Bauzeit im Zoo eröffnet.

Mehr als 3,5 Millionen Euro investierte der Zoo in den Umbau und die Modernisierung der Volieren. Insgesamt 37 Vögel 15 verschiedener Arten, darunter Steinadler, Königsgeier und Bartkauz, leben auf der 2000 Quadratmeter großen Außenanlage mit meterhohen Felswänden und einem Wasserfall. "Durch den großzügigen Umbau konnten wir nicht nur mehr Platz für unsere Greifvögel schaffen, wir haben gleichzeitig die Vegetation sowie die Gestaltung der Anlagen an den natürlichen Lebensraum der Bewohner angepasst", sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem zur Eröffnung. Die Anlage folgt einer geografischen Ordnung: Am Eingang leben die in Afrika beheimateten Tiere, es folgen die Vögel aus Südamerika und aus den nordischen Ländern.

Die Anlage ist erstmals begehbar – Besucher stehen mittendrin und können den Tieren ganz nah sein. Kein Zaun oder Gitter trennt sie mehr von Schnee-Eule oder Schmutzgeier. Über der Anlage wurden 2400 Quadratmeter Netz gespannt. In den vergangenen sechs Wochen wurden die Tiere an ihr neues Gehege und Besucher gewöhnt.

Eisbär Wolodja ist vom Tierpark in den Zoo gezogen
Zoo-Gäste können nicht nur die neue Adlerschlucht besuchen, auch Eisbär Wolodja ist wieder vom Tierpark in den Zoo gezogen. Nachdem er sich im Frühjahr mit der Eisbärin Tonja auf der Anlage im Tierpark vergnügt hat, deutet einiges darauf hin, dass es im Winter erneut Eisbären-Nachwuchs geben könnte. Tonja hat in letzter Zeit keine Notiz mehr von Wolodja genommen. Sie wollte ihre Ruhe haben. "Im Sommer muss sie sich Fett anfuttern", sagt Andreas Knieriem. Im Juli oder August entscheide der Körper, ob er genug Fettreserven habe, um sich eine Trächtigkeit leisten zu können, also ob sich die Eizelle einnistet oder ob sie abgestoßen wird. Es wäre das dritte Jungtier in Folge. Fritz und ein namenloses Mädchen sind Wochen nach der Geburt gestorben.
Quelle: https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... lucht.html
Anita
 
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