Stadt Rostock - Rebellion gegen höhere Zoo-Preise

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Stadt Rostock - Rebellion gegen höhere Zoo-Preise

Beitragvon Anita » Mo 27. Aug 2018, 06:29

Rostock rebelliert gegen höhere Zoo-Preise
Ab September sollen die Tickets für den Rostocker Zoo teurer werden – zum Teil um mehr als zehn Prozent. Doch eine Mehrheit in der Bürgerschaft will das verhindern. Zoo-Chef Nagel begründet die Erhöhung unter anderem mit gestiegenen Futterkosten.

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Keine Frage: Rostocks Zoo hat stets Neues zu bieten – zum Beispiel ab September Eisbär Noria (15) im „Polarium“. Um die Preiserhöhung gibt es dennoch Ärger. Quelle: Zoo Rostock

Nicht einmal mehr sechs Wochen, dann kehren die Bären in den Barnstorfer Wald: Ende September eröffnet das Polarium, das neue Zuhause für die Eisbären und Pinguine. Doch kurz vor dem großen Tag trübt nun eine andere Nachricht aus dem Zoo die Vorfreude bei Gästen – und in Teilen der Rostocker Bürgerschaft: Ein Besuch im Tierpark wird teurer. Der Aufsichtsrat hat eine Erhöhung der Eintrittspreise beschlossen. Gegen die regt sich aber Widerstand: „Familien mit wenig Geld leiden unter den Preisen des Zoos“, klagt Eva-Maria Kröger, Chefin der Linken. Auch Grünen-Frontmann Uwe Flachsmeyer meint: „Die Preise sind sehr hoch.“

Kinder zahlen jetzt zehn Euro
Wer sich Eisbären, Affen und Co. anschauen will, muss künftig 17 Euro für die Tageskarte zahlen – einen Euro mehr als bisher. Auch für Kinder steigen die Preise: Sie zahlen künftig zehn Euro – statt 9,50 Euro wie bisher. Der Preis für die Familienjahreskarte wird von 135 Euro auf 150 Euro erhöht. Auch bei den ermäßigten Karten gibt es einen Aufschlag: Senioren, Studenten und Inhaber des „Warnowpasses“ für sozial benachteiligte Familien zahlen 50 Cent mehr.Zoo-Chef Udo Nagel verteidigt die Erhöhung: „Die Kosten steigen jährlich erheblich.

Eine Preiserhöhung wäre aufgrund der Inflationsrate eigentlich schon zu Beginn des Jahres notwendig gewesen.“ So seien die Preise für Futtermittel – Heu etwa – in Folge der Dürre um bis zu 50 Prozent gestiegen. Dies dürfte allerdings zum Zeitpunkt der Preis-Entscheidung noch nicht bekannt gewesen sein. Aber: Auch zusätzliche Schutzmaßnahmen vor der Vogelgrippe und Tarifsteigerungen beim Personal müsse der Zoo auffangen. Und weiter: „Der Wirtschaftsplan ist eng gestrickt. Einsparpotenziale werden laufend geprüft und ausgeschöpft“, so Nagel auf OZ-Anfrage Über die Zoo-Schule ermögliche der Tierpark jährlich mehr als 14 000 Schülern kostenlosen Eintritt.

Die neuen Preise sollen nach OZ-Informationen mehr als 80 000 Euro einbringen.Der Tierpark, so Nagel, habe das letzte Mal vor sechs Jahren – zur Eröffnung des Darwineums – seine Preise verändert. 2016 hatte der Zoo jedoch den freien Eintritt für Kinder bis sieben Jahren abgeschafft, seitdem muss bereits ab dem vierten Geburtstag jeder Gast zahlen.
Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenbur ... Zoo-Preise
Anita
 
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